Toggle menu

Metal Hammer

Search

Rob Zombie: Nein zu von Maden befallenem Fleisch in Gitarre

von
teilen
mailen
teilen

Gitarrist Mike Riggs spielte von 1997 bis 2003 für Rob Zombie. Bei den Konzerten benutzte der Musiker eine durchsichtige Gitarre, die er mit Schweineblut befüllte, mitten in der Show entkorkte und sich mit dem Blut begoss. Manchmal spuckte er auch etwas davon ins Publikum. Wie Riggs nun in einem Interview mit „Ultimate Guitar“ zu Protokoll gab, hatte er eigentlich eine noch krassere Idee. Doch der Bandchef schob dem einen Riegel vor.

Blut statt Maden

„Ich habe live Gitarre für Prong während der Tour zum RUDE AWAKENING-Album gespielt“, erinnert sich der einstige Rob Zombie-Gitarrist. „Tommy Victor und Paul Raven von Prong wurden von Fernandes gesponsert. Ursprünglich stand ich nicht auf die Form der Vertigo-H-Serie-Gitarren. Aber sie unterbreiteten mir ein Angebot, und ich dachte mir: ‚Niemand verwendet diese Teile. Vielleicht kann ich daraus mein Ding machen.‘ Ich mochte wirklich, wie sie sich spielten, nicht nur das Aussehen. Also habe ich die Gitarre ein wenig gepimpt und sie letztendlich wirklich gemocht.

Empfehlungen der Redaktion
Rob Zombie-Oma performt ‘Dragula’ beim Karaoke

Die Durchsichtige nenne ich die Blut-Gitarre, und die Grüne nenne ich die den Re-Animator. Die Idee dafür kam mir, als mir jemand sagte, es gäbe nichts mehr Neues, das man mit einer Gitarren anstellen könnte. […] Also überlegte ich mir eine durchsichtige Gitarre, in die man verschiedenes Zeug füllen kann. Ursprünglich wollte ich eine tote Albino-Schlange hineintun. Und ich hatte den Einfall, verdorbenes Fleisch dazuzutun, durch das sich dann Maden fressen. Ich glaube, Rob Zombie sagte etwas wie: ‚Das wird nur den Anhänger vollstinken.‘ Also wurde es letztlich die Variante mit dem Blut — und das hat super funktioniert. So konnte ich das Publikum miteinbeziehen und mit Blut bespritzen.“

🛒  RUDE AWAKENING VON PRONG JETZT BEI AMAZON HOLEN!

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
50 Jahre ESP: Stählerne Äxte fürs Metal-Gelände

Den kompletten Artikel über ESP findet ihr in der METAL HAMMER-Januarausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! ESP-CEO Matt Masciandaro, der seit über 30 Jahren die Geschicke des Konzerns in Amerika leitet, zieht ein Resümee und gibt Ausblicke in die Zukunft des modernen Gitarrenbaus. METAL HAMMER: Matt, was unterscheidet ESP-Gitarren von denen anderer Hersteller? Matt Masciandaro: Unser Fokus liegt konsequent auf guter Spielbarkeit. Wir hören von Musikern immer wieder, dass sich mit ESP-Gitarren komplizierte und schwierige Performances leichter spielen lassen. Manchmal liegt dies an der ausgewogenen Balance…
Weiterlesen
Zur Startseite