Sebastian Bach bricht Interview nach taktlosem Witz über Rob Halford ab

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Vor einigen Tagen war der ehemalige Skid Row-Sänger Sebastian Bach zu Gast bei der US-amerikanischen SDR Show (The Sex, Drugs and Rock’n’Roll Show). Als es in dem Zoom-Gespräch um gesangliche Aufwärmübungen vor einer Show ging, meinte Baz, dass Halford keine solcher Übungen benötige. Darauf reagierte einer der Moderatoren, Big Jay Oakerson, mit einem pietätlosen Witz, indem er meinte:

„[Halfords] Übung ist wahrscheinlich irgendetwas Schwules, was er dir nicht erzählen will.“ Dann ahmte Oakerson den Judas Priester-Sänger nach und fuhr fort: „Du musst Sperma gurgeln, aber ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll, Sebastian.“

Dieser Kommentar verärgerte Bach offensichtlich sehr. Er reagierte dementsprechend mit folgenden Worten: „Könntest du dieses Interview nicht ruinieren? Im Ernst, Rob Halford ist ein Freund von mir… also erspar dir die Kommentare… Vielleicht solltest du diese Art von Kommentaren überspringen.“

Oakerson versuchte anschließend zurückzurudern und erklärte, dass er großer Fan von Halford sei und dass der Sänger demnächst ebenfalls zu Gast wäre. Bach hatte die Nase aber voll, schaltete die Kamera aus und entfernte sich anschließend komplett aus dem Gespräch.

Die Reaktion von Bach könnt ihr euch hier ansehen:

Halford war, wie von Oakerson angekündigt, eine Woche danach in derselben Show zugegen, wo ihm derselbe Moderator erzählte, was passiert war. Er war merklich angespannt, was die Reaktion Halfords anging. Der Judas Priest-Sänger reagierte aber sehr gelassen und meinte nur dazu:

„Ich gurgel nicht, ich schlucke. Und … ich wollte schon immer bei einem Comedy Roast dabei sein. Wenn ihr mich also irgendwann nach dem Ende dieser Pandemie in diesen Roast-Stuhl setzen könntet, fänd ich das toll.“

Die Reaktion von Halford könnt ihr euch hier ansehen:

teilen
twittern
mailen
teilen
Arch Enemy: Metal-Zeitreise mit Überraschung

Im Rahmen der großen Titel-Story der METAL HAMMER-Juliausgabe haben wir Michael Amott und Alissa White-Gluz nicht nur ausführlich über das neue Arch Enemy-Album DECEIVERS befragt. Die beiden durften auch frühere METAL HAMMER-Cover begutachten und kommentieren. Bei den Achtziger-Titelseiten mit Judas Priest, Scorpions und Doro sind sich die Sängerin und der Gitarrist einig. Doch als es zu den Neunziger-Covern kommt, wird Amott zunehmend ruhiger. Alissa hingegen beweist sich als großer Fan der Grunge-Szene. Man einigt sich aber darauf, dass dieses Phänomen zum Glück wieder verschwand und dem Metal seinen rechtmäßigen Platz überließ. Dies zeigen auch die METAL HAMMER-Titelseiten von den frühen…
Weiterlesen
Zur Startseite