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Sepultura: Andreas Kisser über Touren nach der Pandemie

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Die Pandemie hatte das Tourneeleben komplett lahmgelegt, doch mittlerweile kommt langsam wieder Normalität auf. Viele Bands haben nach wie vor mit den finanziellen Nachwirkungen zu kämpfen, aber Andreas Kisser von Sepultura hat in seinem Interview mit Metalshop einen recht entspannten Blick darauf.

Erfolgreiche Tournee

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Auf die Frage, ob die Band Schwierigkeiten mit der Planung und Durchführung der Tour hatte, antwortet er: „Nein, wir sind ja schließlich hier (in Tschechien, wo das Interview stattgefunden hat – Anm.d.A.). Wir haben bis jetzt eine großartige Tournee hinter uns, einige Konzerte sind ausverkauft.“

Kisser beschreibt weiter: „Die Fans kaufen wirklich viel Merchandise, um alles am Laufen zu halten, es ist toll. Es fühlt sich so an, als würden die Leute wirklich etwas erleben wollen. Sie wollen nicht zu Hause sitzen und sagen: ‚Das kann ich morgen auch noch tun‘. Jetzt findet das Leben statt und es ist toll, ich kann mich nicht beschweren.“

Rock’n’Roll-Zirkus

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Laut dem Gitarristen ist das Tourneeleben nicht schwerer als zuvor, er sagt: „Es war schon immer schwer, auf Achse zu sein – schon immer. Es ist egal, ob man in einer großen oder kleinen Band ist, ob es mehr oder weniger kostet. Es ist immer eine Herausforderung, den Rock’n’Roll-Zirkus in Bewegung zu setzen.“

Der Sepultura-Musiker hat viel Lob für sein Umfeld übrig: „Wir haben eine fantastische Crew, tolle Manager, eine Band, die zusammenhält und Fans, die diese Gruppe am Leben halten.“ Er erklärt: „Fans, die kein Bootleg-Zeug kaufen, sondern die offiziellen Sachen, damit das Geld bei der Band, dem Label und den Managern landet. Nur so packen wir das. Ohne die Fans wäre nichts davon möglich, wir haben ihnen viel zu verdanken.“

Sepultura haben vor Kurzem eine große EU-Tournee beendet, haben aber laut Kisser vor, nächstes Jahr wiederzukommen. Termine wurden allerdings noch keine bekanntgegeben.

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