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Sixx A.M.: “Youtube soll aufhören, Unwahrheiten zu verbreiten“

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Nachdem die US-Rocker Sixx A.M. das Videoportal Youtube aufgefordert hatten endlich den Google-Rahmenrichtlinien „Do the right thing“ zu folgen, reagierte der Video-Gigant auf seinem Creator Blog und war bestrebt, die Vorwürfe in einen Kontext zu setzen. Youtube betonte, dass das automatisierte Content-ID-System dazu führen würde, dass Youtube die Künstler entlohnen würde, egal wer den Inhalt hochlade. Label und Künstler die Verträge mit dem Videoportal hätten, “Stimmten darüber ein, dass eine Welt, in der der Fans ihre Liebe zu Künstlern dadurch ausdrücken können, indem sie Konzert-Videos und Remixes hochladen können, gefeiert werden sollte.”

Zudem sei der Vergleich mit Spotify und anderen Streaming-Anbietern die ihren Kunden 10$ pro Monat berechneten, unfair, da Youtube “nur” mit Werbung Geld verdiene. Anders als Radio würde Youtube aber den Großteil der so erzielten Einnahmen an die Rechteinhaber weitergeben. Radio, das 25% des Musikkonsums in den USA generieren würde, würde nichts weitergeben – und in europäischen Ländern, in denen Radio Abgaben entrichte, würde Youtube immerhin noch doppelt soviel bezahlen.

Sixx A.M. reagierten umgehend mit einem weiteren Eintrag auf Facebook, bei in dem die Band Youtube vorwirft, gar nicht auf die Vorwürfe eingegangen zu sein und die Themen abbügeln wolle. “Den modernen Musikkonsum mit dem Radio zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Orangen zu vergleichen”, so die Band. “Sei nicht böse, tu das Richtige bedeutet auch, keine Fehlinformationen zu verbreiten”.

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