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Skid Rows Rachel Bolan ist enttäuscht von Tracii Guns

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Skid Row -Bassist Rachel Bolan war jüngst zu Gast im Podcast ‘The Candid Mic With Fran Strine’, wo er sich über eine Äußerung von L.A. Guns-Gitarrist Tracii Guns echauffierte. Dieser wiederum hatte vor Kurzem einen Auftritt im ‘The Chuck Shute Podcast’, wo er über Skis Rows Widerwillen gegenüber einer Wiedervereinigung mit Sebastian Bach sprach.

Geld versus Freundschaft

Dazu meinte Guns: „Ich erwähne Skid Row und Sebastian ungern, weil ich die Jungs alle liebe. Ich liebe die Band – ich liebe sie zusammen, ich liebe sie einzeln. Aber für die Jungs in der Band ist Sebastian einfach nur einen Scheißkerl. Und Sebastians Meinung ist: ,Na ja, die wollten so einen Typ wie David Lee Roth.‘ Und ich finde: Lasst so viel Geld bloß nicht liegen. Was ist denn nur los mit euch allen? Ernsthaft. Kein Witz. Sie müssen Sebastian nicht mal sehen, um live aufzutreten und Millionen zu verdienen. Nicht nur eine Million Dollar – Millionen von Dollar.“

Nun ist es beinahe logisch, dass Skid Row darauf reagieren, stellvertretend durch Rachel Bolan. Dieser zeigt sich sehr enttäuscht von dieser Äußerung: „Das ist schade, weil ich dachte, Tracii wäre ein Kumpel.“ Er gibt außerdem an, die Band habe vor Jahren einmal eine mögliche Reunion mit Sebastian „angefragt, und natürlich ist das Ganze sehr schnell implodiert.“ Weiterhin verdienen Skid Row, nach Bolans Angaben, „richtig gutes Geld.“ Das würde sich auch mit Bach nicht ändern.

Wieder direkt auf Tracii Guns beziehend, sagte der Bassist: „Ich habe gesehen, was Tracii gesagt hat, und ich denke mir nur: ,Warum bleibt er nicht einfach in seinem eigenen Garten?‘“ Eben nach der Devise, jeder möge doch bitte vor seiner eigenen Haustür kehren. Auch sei es Rachel Bolan leid, dass viele Leute meinen: „Die können dies und das und jenes schaffen.“

Für jene hat er gleich zwei Antworten parat: „Erstens: Nein – das können wir nicht. Das ist völlig falsch. Und zweitens: Lebensqualität, ihr Wichser. Ihr wollt glücklich sein. Ihr wollt glücklich sein mit dem, was ihr tut.“ Auch wolle er über niemanden schlecht reden, lediglich anmerken: „Es gibt diese Karriere, und es gibt meine Karriere. Tracii hat seine eigene Karriere. Darüber sollte er sich Gedanken machen, und nicht über Skid Row.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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