Obwohl Kerry King dieses Jahr sein Solodebüt FROM HELL I RISE veröffentlichte und er seither mit seiner neu formierten Band tourt, wird der Gitarrist immer wieder auf Slayer angesprochen. Fünf Jahre nach der eigentlichen Auflösung hatten King, Araya und Co. zwei Festival-Auftritte im September und Oktober. Und so langsam scheint King ein wenig genervt davon zu sein, sich ständig wiederholen zu müssen.
Schlechtes Timing
Lediglich das Timing der Ankündigung der Slayer-Reunion sei ungünstig gewählt gewesen. Diese folgte nämlich nur wenige Wochen, nachdem er Details seines neuen Soloprojekts bekanntgegeben hatte. „Die Festivals, für die Slayer bestätigt waren, wollten es veröffentlichen, sie wollten es ankündigen. Der Zeitpunkt war also nicht zu meinen Gunsten, aber alles lief“ und seine Band „hat ihr Ding gemacht.“
Auch wenn ausgedehnte Tourneen und neue Songs von Slayer wohl absolut nicht mehr zur Debatte stehen, so habe er nichts gegen weitere vereinzelte Shows. Bereits im September erklärte er gegenüber der Los Angeles Times: „Werden wir jemals wieder etwas aufnehmen? Definitiv nicht. Werden wir jemals wieder auf Tour gehen? Definitiv nicht. Aber ein Konzert hier und da, um ein paar Leute glücklich zu machen — dagegen habe ich nichts.“
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