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Soundgarden: Rechtsstreit mit Witwe von Chris Cornell hält an

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Eigentlich konnten die Fans von Soundgarden guter Dinge sein. Denn die Band und die Nachlassverwaltung von Chris Cornell inklusive dessen Witwe Vicky hatten im April eine „freundschaftliche“ Vereinbarung getroffen. Demnach wollten beiden Parteien zusammenarbeiten, um die letzten Aufnahmen des Frontmanns mit der unvergleichlichen Stimme und den Grunge-Rockern endlich zu veröffentlichen.

Auf Eis

Laut jüngsten Aussagen von Drummer Matt Cameron wird daraus vorerst nichts. So konnten Soundgarden und Vicky Cornell ihre Differenzen letztlich doch nicht vollständig ausräumen. Der zugehörige Rechtsstreit dauert folglich weiter an. Im ‘The Vinyl Guide’-Podcast gab Cameron zu Protokoll: „Wir sind noch immer mitten im Konflikt mit der Nachlassverwaltung. Alles liegt im Augenblick auf Eis. Wie es aktuell aussieht, wird nächstes Jahr nichts passieren. Hoffentlich bald. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.“ Sprich: 2024 werden wir keine neue Musik von Soundgarden zu hören bekommen.

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Das Statement vom April 2023 las sich wie folgt: „Soundgarden und Vicky Cornell, im Namen des Nachlassverwalters von Chris Cornell, freuen sich darüber zu verkünden, dass sie eine freundschaftliche, außergerichtliche Einigung erzielt haben. Die Versöhnung markiert eine neue Partnerschaft zwischen den zwei Parteien, die den Soundgarden-Fans auf der ganzen Welt erlauben wird, die finalen Songs zu hören, an denen die Band und Chris gearbeitet haben. Die beiden Parteien sind darin vereint und kommen zusammen, um das unglaubliche Vermächtnis von Soundgarden sowie Chris’ unauslöschlichen Eindruck in der Musikgeschichte als einen der größten Song-Schreiber und Sänger aller Zeiten voranzutreiben, zu ehren und darauf aufzubauen.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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