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Star Wars – Battlefront: Die Macht ist stark

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Anaheim, Kalifornien: Im Rahmen der alljährlich stattfindenden Fan-Veranstaltung „Star Wars Celebration“ darf COMPUTER BILD SPIELE einer echten Weltpremiere beiwohnen. Dice, der Haus- und Hof-Entwickler des Videospiel-Riesen Electronic Arts, lüftet – sofern man penible Sicherheitschecks über sich ergehen lässt – den Vorhang des Schweigens und zeigt hinter verschlossenen Türen erstmals echte Spielszenen aus der kommenden „Star Wars“-Hoffnung „Battlefront“. Also dem Titel, den „Krieg der Sterne“-Jünger und Multiplayer-Enthusiasten seit mehr als einer Dekade herbeisehnen.

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So viel vorweg: Die laut Dice auf PlayStation-4-Hardware abgespielte Pre-Alpha-Version des Mehrspieler-Shooters bringt den Adrenalinspiegel der geladenen Gäste gewaltig in Wallung – und das, obwohl sie nur einen Bruchteil dessen skizziert, was am 19. November 2015 in Ihrem Sonnensystem aufschlägt.

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Wo alles beginnt

Langsam gleitet die Kamera von links nach rechts durchs Bild und gibt den Blick frei auf eine idyllische, lichtdurchflutete Baumlandschaft. „Star Wars“-Fans ahnen es schon: COMPUTER BILD SPIELE befindet sich auf dem Waldmond Endor, der Heimat der knuffigen Ewoks. Genauer gesagt: ganz in der Nähe jenes schicksalhaften Ortes, an dem in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ eine erbitterte Schlacht um einen Schildgenerator entbrennt.

In der Rolle eines Rebellensoldaten sprintet der nicht zu sehende Vorspieler zusammen mit zwei Teamkameraden im Eiltempo einen kleinen Hang hinauf. Doch kaum oben angekommen, wird die anfängliche Stille von aufheulenden Motoren durchbrochen. „Speederbikes!“, brüllt ein Kollege, als die schwebenden Kundschaftervehikel des Feindes auch schon in einem Affenzahn vorbeirauschen. Verstärkung erhalten sie von einem Trio weiterer Sturmtruppler, die das Areal aus nördlicher Richtung durchkämmen. Und dann geht’s endlich ans Eingemachte! In einem Mehrspielermodus, den Dice „Walker Assault“ nennt.

Ordentlich was los

Das Regelwerk dieser Spielvariante wollten die schwedischen Entwickler mit Sitz in Stockholm zwar noch nicht im Detail verraten, wohl aber, dass hier bis zu 40 Online-Teilnehmer in eine epische Materialschlacht verwickelt werden. Und ja, „episch“ beschreibt es ziemlich gut, denn wenige Sekunden später stürmen bereits die ersten AT-STs das Gebiet. Gemeint sind 8,6 Meter hohe Kampfläufer des Imperiums, die Infanterie bevorzugt mit ihren beiden Zwillings-Blasterkanonen und einem sogenannten Vibrogranatenwerfer aufs Korn nehmen.

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Bestes Gegenmittel? Den Kopf einziehen und in Bewegung bleiben – vorzugsweise gefolgt von einem beherzten Sprint in Richtung meterdicker Baumstämme. Tolles Feature für Kenner älterer „Battlefront“-Spiele: Ob man seine Spielfigur aus Verfolger- oder Ego-Perspektive steuert, ist jedem selbst überlassen. Ein Knopfdruck genügt, schon wechselt der Blickwinkel. „GTA 5“ lässt grüßen!

Nicht ohne meine Luftunterstützung

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Um die aus verschiedenen Richtungen heranstürmenden Kampfläufer effektiv aus dem Verkehr zu ziehen, kommt man mit Hakenschlagen jedoch nicht allzu weit. Das gilt umso mehr, weil kurz darauf auch noch der große Bruder der AT-STs anrückt: Ein tonnenschwerer, bis an die Zähne bewaffneter All Terrain Armored Transport (AT-AT). Die knapp sieben Stockwerke hohe Stahlbestie hat ein so dickes Fell, dass selbst Raketenprojektile kaum Schaden anrichten.

Damit die Balance nicht aus den Fugen gerät, gibt’s natürlich auch für solch zähe Brocken eine Konterstrategie. An sogenannten Uplink-Stationen kann man – zumindest lässt das in Anaheim gezeigte Material darauf schließen – Luftschläge anfordern. Einmal aktiviert, dauert es keine 20 Sekunden, bis ein Geschwader X-Wing-Jäger anrückt und seine tödliche Fracht abwirft. Das Resultat: Mehrfach am Cockpit getroffen, kracht der Rumpf des Ungetüms – begleitet von einer ohrenbetäubenden Explosion – auf den modrigen Waldboden. Etappensieg für die Rebellen!

Lichtschwerter an die Front

Doch die Schlacht ist noch nicht gewonnen, wie die dann folgende Sequenz beweist. Sie zeigt zwei furchtlose Infanterie-Einheiten der Rebellen, die aus Ich-Ansicht in einen imperialen Bunker eindringen. Mit der Waffe im Anschlag sucht das Duo jeden Winkel der Anlage ab, als Soldat A plötzlich aus heiterem Himmel in die Luft gehievt und mit voller Wucht durch den Raum geschleudert wird. Der hinterhältige, ganz eindeutig die Macht einsetzende Angreifer? Kein geringerer als Darth Vader!

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Nicht sonderlich erfreut über die Präsenz von Rebellenabschaum an diesem Ort, zückt Vader sogleich sein Lichtschwert und stürmt schwer atmend auf den noch verbleibenden Eindringling zu. Der wiederum betätigt panisch den Abzug seiner Schnellfeuerwaffe. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, dessen Ausgang die Zuschauer sich jedoch in Gedanken ausmalen müssen. Denn nach nicht einmal sechs nervenaufreibenden Minuten endet die Demo abrupt.

Zumindest der in Ingame-Grafik präsentierte Teil: Die restlichen 20 Minuten der Präsentation nutzt Dice, um den anwesenden Journalisten die Vision des Projekts näherzubringen. Es wird viel um den heißen Brei geredet, zwischendurch sickern aber auch immer wieder spannende Details durch. Beispielsweise erfährt COMPUTER BILD SPIELE, dass neben den vier Planeten Hoth, Tatooine, Sullust und Endor in jedem Fall noch ein fünfter Planet als Szenario dient. Die Rede ist von Jakku, einem brandneuen, im Teaser-Trailer von „Episode 7“ vorgestellten Himmelskörper. Der Clou: Jeder darf ihn als DLC ab dem 8. Dezember gratis herunterladen. Vorbesteller erhalten ihn sogar eine Woche vorher.

Authentizität ist Trumpf

Obendrein gibt ein hochrangiger Dice-Mitarbeiter zu verstehen, dass Lucas Arts den Entwicklern unbegrenzten Zugang zu seinem „Allerheiligsten“ gewährt hat. „Wir erhielten vollen Zugriff auf alle dort gelagerten Schätze: Kostüme, Fahrzeug-Miniaturen, Requisiten – einfach alles“, erklärt der Entwickler. Und weil solche Daten bekanntlich immer nur so gut sind, wie die Methode, mit der man sie ins Spiel transferiert, fand man auch für dieses Problem eine Lösung: ein brandneues, „Photogrammetry“ getauftes Verfahren. Wie dieses genau funktioniert, weiß Sigurlina Ingvarsdottir, Senior Produzentin bei Dice in Stockholm: „Wir nehmen ein und dasselbe Objekt aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist, nähen wir die Objekte mit spezieller Software wieder zusammen und erschaffen daraus hochaufgelöste 3D-Objekte.“ Dieser Aufwand macht sich bezahlt: Figuren-, Waffen- und Fahrzeugmodelle in „Star Wars – Battlefront“ sehen ihren Filmvorbildern verblüffend ähnlich.

Prognose: Star Wars – Battlefront

Mit „Battlefront“ hat Dice ein ganz heißes Eisen im Feuer. Allerdings auch eines, über dem noch sehr viele Fragezeichen kreisen. Welche Spielmodi erwarten „Star Wars“-Fans abseits von „Walker Assault“ und den auch offline spielbaren „Battlefront Missions“? Warum prahlt man ständig mit den Vorzügen der Frostbite Engine, wenn eines ihrer wichtigsten Features – der hohe Grad an Zerstörung – kaum zu sehen ist? Warum will niemand verraten, wie und wann Helden wie Darth Vader spielbar sind? Und wieso verlor man auf dem Event keine Silbe zum Netzwerkcode? Der war bekanntermaßen ein Problemthema beim EA-Shooter-Bruder „Battlefield 4“. Zu all diesen und zahlreichen weiteren Details äußerte man sich in Anaheim gar nicht oder nur sehr vage. COMPUTER BILD SPIELE kreuzt die Lichtschwerter, dass sich das bald ändert!

Erscheinungstermin „Star Wars – Battlefront“: 19. November 2015 für PC, PS4 und Xbox One.

Quelle: Computer Bild Spiele. Mehr bei computerbild.de

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