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Motörhead-Vinyls

Stehen Hellyeah vor dem Aus?

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Geht es nach Gitarrist Tom Maxwell, wird es kein weiteres Hellyeah-Album geben. Zumindest fühlt es sich für ihn ganz persönlich ohne Drummer und Metal-Ikone Vinnie Paul nicht mehr richtig an, mit Hellyeah weiterzumachen. Diese Einschätzung gab der Musiker nun im von Bad Wolves-Gitarrist Doc Coyle moderierten Podcast „The Ex-Man“ zu Protokoll (siehe unten).

„Ich werde nicht lügen: Als er starb, starben auch meine Leidenschaft und meine Liebesaffäre“, sagte Tom Maxwell. „Ich weiß nicht einmal, ob es eine weitere Hellyeah-Platte geben wird. Ich weiß nicht einmal, ob ich ein weiteres Hellyeah-Album ohne ihn machen will. Im Moment bin ich an einem Punkt, wo ich einiges fantastisches Zeug mit ein paar erstaunlichen Leuten gemacht und eine Menge tolle Platten veröffentlicht habe. Und ich war damit erfolgreich. […] Wie gesagt, meiner Liebesaffäre wurde irgendwie ein bisschen der Wind aus den Segeln genommen. Ich gehe keinen Grund oder Notwendigkeit, ohne Vince weiterzumachen.“

Geistig nicht anwesend

WELCOME HOME, das letzte Werk des Quintetts , erschien im September 2019. Darauf hatte Vinnie Paul noch getrommelt. Auf der Tour zum Album nahm dann Stone Sour-Schlagzeuger Roy Mayorga auf dem Drum-Hocker Platz. Für Tom Maxwell fühlten sich diese Shows allerdings seltsam an. „Vinnie ging von uns, und wir machten zwei Tourneen. Doch es fühlte sich nicht richtig an, auch wenn wir Roy hatten, der ein Bruder ist. Es gab viele Shows, bei denen ich mich gefühlt habe, als ob ich meinen Part einfach nur herunterleiere. Ich war nicht da.“

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So sehe sich Tom Maxwell nicht, wie er ein weiteres Hellyeah-Album macht. Stattdessen steht ihm der Sinn nach einer neuen Band; Musik schreibe er sowieso dauernd. „Ich würde gerne was neues machen, denn ich habe viele Songs und noch eine Menge Musik in mir drin, die ich wahrscheinlich rausbringen will. Aber ich sehe das nicht mit dem passieren, was mir derzeit zur Verfügung steht. Ich brauche frische Luft, eine neue Lunge.“ So bräuchte er interessierte Musiker, die mit ihm auf einer Wellenlänge liegen.

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Fredrik Andersson ätzt gegen Amon Amarth

Der ehemalige Amon Amarth-Schlagzeuger Fredrik Andersson hat einen offenen Brief an seine einstigen Bandkollegen veröffentlicht (siehe Twitter-Post unten). Darin beschuldigt er sie, ihn sprichwörtlich ihn den Rücken gestochen zu haben, ihn seines musikalischen Erbes und seiner Chance, eine anständige Rente zu bekommen, beraubt zu haben. Andersson wurde 2015 vor die Tür gesetzt, kurz bevor die Band begann, das Album JOMSVIKING aufzunehmen. In dem offenen Brief an Amon Amarth schreibt Andersson: "Um damit abzuschließen, muss ich die Dinge, die mich stören, ansprechen. Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, wenn ihr mir diese eine Frage beantwortet, werde ich mit der Antwort…
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