Toggle menu

Metal Hammer

Search

Steve von Till: Harte Schale, weicher Kern

von
teilen
mailen
teilen

MH: Ist es Absicht, dass das Cover von NO WILDERNESS DEEP ENOUGH an den Lars von Trier-Film ‘Melancholia’ (2011) erinnert? Sieht ein bisschen aus, als rase ein Planet auf die Erde zu… Sehr apokalyptisch.

SvT: Den Film habe ich nicht gesehen! Das Foto habe ich mit meinem iPhone aufgenommen – minus den Mond natürlich – als ich dem Helgafjell in Island stand, mit Blick auf die Bucht, wo der Sage nach die ersten Island-Siedler ankamen und einen Tempel für Thor bauten. Ich war auf Tour, meine Frau kam dazu, und zusammen mit ein paar Leuten sind wir in Campingbussen in dieser irren Landschaft rumgefahren. Wir standen in dieser Bucht, und ich sah – und sehe immer noch – eine Art Tier, eine verdrehte Schlange oder so, die sich aus diesem Bild windet.

„Wenn die Luft so eine Farbe hat, läuft etwas schief.“

Wie in den alten Knotenschnitzereien mit ihren seltsamen Proportionen. Das Ganze habe ich mit einem kitschigen Vintage-Filter aufgenommen. Als ich ein Coverbild suchte, war ich erst auf dem Holzschnitztrip – so was wie das Buch-Cover… Aber nach einer Weile war klar, es muss diese Bucht sein. Mit dem Photoshop-Mond erinnert es mich an die alten Tangerine Dream-Cover. Nicht ganz so sci-fi, aber definitiv psychedelisch. Die Farben sind schon sehr apokalyptisch, jetzt, wo du es sagst: Wenn die Luft so eine Farbe hat, läuft etwas schief. (lacht) Jetzt, wo du es erwähnst, fällt mir das auch auf. Und der Mond ist ZU nah.

Und dann… musste Steve von Till zur Arbeit. Mit diesem Einblick in ländliche Psychedelik aus dem Tribes of Neurot-Hauptquartier im nördlichen Idaho schalten wir zurück in den schrägen Sommer 2020, in dem NO WILDERNESS DEEP ENOUGH gerade erschienen ist.


teilen
mailen
teilen
Adrian Smith: Neuer Umgang mit Iron Maiden

Smith/Kotzen touren im Februar und März 2026 durch Deutschland – präsentiert von METAL HAMMER. Vorab trafen wir den Iron Maiden-Gitarristen zum Interview. Im persönlichen Gespräch blick Adrian Smith auf den Beginn des gemeinsamen Projektes mit Richie Kotzen. Die beiden Musiker hatten sich erstmals 2021 unter dem Namen Smith/Kotzen für ihr Debütalbum zusammengeschlossen, welches es in Großbritannien in die Top 20 schaffte und auch in Europa sowie Nord- und Südamerika ein großer Erfolg wurde. Die Live-Auftritte der beiden wurden auf beiden Seiten des Atlantiks gefeiert. Im Jahr 2024 kamen sie wieder zusammen, um ihr zweites Studioalbum BLACK LIGHT/WHITE NOISE aufzunehmen. METAL…
Weiterlesen
Zur Startseite