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Stoned From The Underground: Festival-Bericht und Fotos

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Ein wenig Kyuss!

Und zum krönenden Abschluss: Vorhang auf für den „Großmeister“ des Stoner Rock schlechthin: Mr. John Garcia. Ein wenig Kyuss-Vorgeschmack gab es in Form des Auftritts von Nick Oliveri ja bereits am Mittag auf der Zeltbühne, jedoch toppt Garcia heute wirklich den schon sehr guten Freitag. Der Mix aus den Stücken vom selbsbetitelten 2014er Garcia’ischen Solo-Album und den Kyuss-Klassikern, kombiniert mit einer sehr guten Portion Selbstinszenierung macht den Gig zum „ganz großen Kino“ (Garcia mit Sonnenbrille kurz vor Mitternacht – was bei vielen anderen einfach nur lächerlich anmuten mag, ist bei ihm wirklich „cool“). Songs wie ‘Green Machine’ und ‘One inch man’ werden zum Besten gegeben und als Ex-Bandkollege Nick Oliveri die Bühne entert um gemeinsam mit John Garcia zwei weitere Kyuss Songs zu spielen, gibt es im Publikum auch kein Halten mehr – wobei es hier natürlich eher lässig zugeht, als das wilde Pogo-Einlagen vor der Bühne dargeboten werden.

Der Samstag wird heiß

Der Samstag beginnt vor allem: HEIß. Aber, wie gehabt: man will sich nicht beschweren. Trotzdem kann sich kaum jemand aufraffen, bereits mittags das Gelände aufzusuchen, um die ersten Bands – und darunter bereits ziemlich interessante wie The Moth oder Tricky Lobsters) anzuschauen.

Bei Davana sind die Reihen noch etwas gelichtet, was höchstwahrscheinlich auch mit der immernoch vorhandenen Hitze (18:30 Uhr!) zu tun hat – schade eigentlich, denn die Mannen aus Portland, USA spielen eine bunte Mischung aus Stoner, Progressive, Retro und was-auch-immer, in jedem Fall keine Musik, die sich in irgendeine Schublade einordnen ließe. Und das macht den Gig natürlich interessant und abwechslungsreich.

Pünktlich zu Pallbearer füllen sich auch langsam aber sicher die Reihen im Publikum. Als eine der wenigen Doom-Bands in diesem Jahr freut sich jetzt natürlich vor allem die Langsamkeits-Fraktion. Wobei Pallbearer nun auch keinen traditionellen Doom Metal der alten Schule spielen, sondern vielmehr eine modernere Variante mit progressiven Elementen. Trotzdem ist die Stimmung im Publikum etwas lahm – vielleicht ist es dem „typischen“ STONED FROM THE UNDERGROUND Besucher das Ganze dann doch etwas zu langsam und nicht entspannt genug? Doom-Fans kommen bei diesem Gig sicher auf ihre Kosten, für alle anderen ist der Auftritt von Pallbearer eine gute Abwechslung zum doch sehr Stoner Rock lastigen Line Up in diesem Jahr.

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