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Streaming-Dienst Spotify will Kosten sparen

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Laut The Verge sollen sich die Betreiber der Streamingplattform nämlich in neuen Verhandlungen mit der Musikindustrie befinden. Die Lizenzkosten für die Nutzung der Musik soll demnach deutlich gesenkt werden, um das Geschäftsmodells der Schweden tragfähiger zu machen.

Mit Warner Music sollen bereits Gespräche über eine Verlängerung der bisherigen Vereinbarungen unter diesen veränderten Vorzeichen stattgefunden haben. Entsprechende Verhandlungen mit Universal Music und Sony Music sollen noch folgen.

Neben der möglichen Kostensenkung sollen die Spotify-Bosse zudem auch noch auf eine Verlängerung der kostenlosen Testabos pochen. Bislang galt ein solcher Probelauf 30 Tage lang.

Daniel Ek, Mitgründer des Unternehmens, verkündete im Dezember letzten Jahres, dass sie weltweit über rund fünf Millionen zahlende Kunden und über 20 Millionen aktive Nutzer verfügen, dennoch sei das Geschäftsmodell bislang nicht profitabel. 2010 fuhr man ein Minus von 28 Millionen Euro ein, 2011 waren es bereits 40 Millionen.

Auf der anderen Seite ließ ein Informant im Gespräch mit The Verge durchsickern, dass sich die Musikindustrie einen Niedergang von Spotify schlichtweg nicht leisten könne. Man darf also gespannt sein, mit welchem Ergebnis beide Parteien aus den Verhandlungen gehen werden.

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