Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

SubRosa: Doom aus dem Mormonenstaat

von
teilen
twittern
mailen
teilen


Die 2005 in Salt Lake City, Utah, gegründete Doom/Stoner-Truppe stellt selbst innerhalb einer blühenden Subkultur ein seltsames Pflänzchen dar. SubRosa haben fünf Mitglieder, drei Sängerinnen, zwei Geigerinnen, und eine Menge sludgig-schlechter Laune. Was dabei auf früheren Veröffentlichungen (wie dem 2008er Album STREGA) noch nicht ganz ausformuliert schien, haben sie auf dem aktuellen NO HELP FOR THE MIGHTY ONES zu Glanz poliert: Nun donnert hier ein Konglomerat aus Yob-Riffs, der Magie von Jex Thoth und dem Acappella Folk Noir von Rose Kemp aus den Boxen. Verquere Hinhörer sind die E-Geigen von Kim Pack und Sarah Pendleton: Wie Rachegöttinnen am Frisurdebakeltag röhren, schreien und seufzen sie, wenn sie nicht – wie in dem unheimlichen ‚Stonecarver‘ – zu Bläsern manipuliert werden. METAL HAMMER sprach mit Bandchefin REBECCA VERNON.

Zu Utah und Salt Lake City fällt den meisten hier vermutlich wenig ein – außer, dass dort überwiegend Mormonen leben. Die Frage, wie der Mormonismus als Religion das Leben dort bestimmt, wird euch sicher oft gestellt… Inwiefern ist er Teil eures Alltags? 

Naja, so, wie der Mormonismus in Utah praktiziert wird, wüten eigentlich alle in der Szene dagegen, wie gegen andere organisierte Religionen auch. Dass er in Salt Lake City den Ton angibt, hat zu einer starken Alternativkultur geführt. Die Musik- und Kunstszene floriert; allein in Salt Lake City gibt es Hunderte von Bands! Ich bin übrigens immer noch praktizierende Mormonin, eine von sehr wenigen in der Musikszene. Kim und Zach [Hatsis, Schlagzeuger] sind mormonisch aufgewachsen, haben sich aber abgewandt, Sarah war katholisch, ist aber auch raus, und Dave [Jones, Bassist] – keine Ahnung! So ist das halt in Utah – alles ist entweder/oder. Dass es scheinbar keinen Mittelweg gibt, macht es für viele schwer, ihr Plätzchen zu finden. 

Kim, Sarah und du fungiert alle drei als Sängerinnen. Wie verteilt ihr die Gesangsparts? Übernehmen eure Stimmen unterschiedliche Rollen? 


teilen
twittern
mailen
teilen
Hört hier den Heavy-Metal-Chor aus „DOOM Eternal“

Wir erinnern uns: Im Januar 2019 gab es einen Aufruf von Mick Gordon, dem Komponisten hinter den Soundtracks von „DOOM“ (2016) und der kommenden Fortsetzung „DOOM Eternal“. Mick war auf der Suche nach Heavy-Metal-Sänger*innen, die die Musik des Egoshooter komplementieren sollten. Die Suche war offensichtlich erfolgreich, denn am 15. März 2019 fanden im „The Long Center For The Performance Arts“ in Austin, Texas, die Aufnahmen des Chors statt. Ein neues Video gibt einen kleinen Vorgeschmack darauf und liefert auch einen Blick hinter die Kulissen der Aufnahmen. Der Heavy-Metal-Chor von „DOOM Eternal“ Über 20 Künstler*innen konnten für den Heavy-Metal-Chor gewonnen werden,…
Weiterlesen
Zur Startseite