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Suicidal Tendencies: Jay Weinberg steigt aus

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Kaum hat es richtig begonnen, ist es auch schon wieder vorbei. Nachdem Jay Weinberg im Herbst 2023 bei Slipknot gefeuert wurde, fand er Anfang 2024 ein neues Engagement bei Suicidal Tendencies. Nun verabschiedet sich der 35-jährige Drummer schon wieder von Mike Muir und Co., um sich anderen Dingen zuzuwenden.

Begleitet von einer regelrechten Bildergalerie schreibt Jay Weinberg bei Instagram: „Während sich ein aufregendes und ereignisreiches Jahr 2026 abzeichnet, möchte ich Suicidal Tendencies dafür danken, dass sie mich für anderthalb unglaubliche Jahre voller Shows an Bord geholt haben! Es hat unheimlich viel Spaß gemacht.“ Privat und beruflich stünden künftig einige Veränderungen und Projekte an, die Weinberg als Grund für die Trennung anführt.

Turbulenzen, Freundschaft & Wandel

Zum einen erwarten er und seine Ehefrau Chloe ihr erstes Kind, weshalb sich Jay Weinbergs „Fokus natürlich ganz auf meine Rolle als frisch gebackener Vater richtet“. Zuletzt hat er sich außerdem intensiv seinem Projekt Portraits Of An Apparition gewidmet. Darüber hinaus stehen eine „wachsenden Reihe von Kooperationen, der Aufbau eines richtigen Kreativraums zu Hause und einigen neuen Projekten, über die ich noch nicht sprechen kann“ auf dem Plan.

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Weiter schreibt der Schlagzeuger: „Auch wenn ich nicht mit den Jungs jammen werde, kann ich meine Liebe und meinen Respekt für sie, die Suicidal Army und die gesamte Familie sowie all die Cyco-Fans, die ich auf sechs Kontinenten bei Konzerten mit einer meiner Lieblings-Bands kennengelernt habe, gar nicht hoch genug schätzen!“ Mike Muir, Dean Pleasants, Ben Weinman und Tye Trujillo sei er einfach nur dankbar. „Ihr habt einen Freund in einer schwierigen Zeit aufgefangen und ihm die Möglichkeit gegeben, die Botschaft von ‘You Can’t Bring Me Down’ in einem Moment zu spüren, in dem er sie am meisten brauchte“, heißt es an sie gerichtet.

Seine Botschaft schließt Jay Weinberg mit den Worten: „Ich kann mir mein Leben als Schlagzeuger ohne den tiefgreifenden Einfluss von Suicidal Tendencies schlichtweg nicht vorstellen. So viele meiner Schlagzeughelden haben zum historischen Vermächtnis dieser Band beigetragen. Es ist mir eine Ehre, selbst auf irgendeine Weise dazu beitragen zu dürfen.“ Zudem sei er gespannt, was die Band als Nächstes macht. Wie Sänger Mike Muir vergangenen September im Interview mit Hear 2 Zen angab, soll noch dieses Jahr ein neues Studioalbum erscheinen.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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