Im Februar 2025 verkündete Tesla-Bassist Brian Wheat im Interview mit Border City Rock Talk, dass er zusammen mit seinem vormaligen Band-Kollegen Tommy Skeoch und dem ehemaligen W.A.S.P.-Gitarristen Chris Holmes „eine Band oder ein Projekt gründen“ wolle. Das geschah dann auch. Verstärkung holte sich das Trio mit Ex-Saliva-Sänger Josey Scott und Staind-Schlagzeuger Sal Giancarelli.
Ziemlich gute Freunde
In dieser Formation entsteht derzeit das erste Album der Band, die sich Terminal (Schreibweise: T3rminal) nennt. Das Debüt soll noch dieses Jahr erscheinen, und auch eine Tournee soll der Veröffentlichung folgen. Inzwischen gibt es sogar einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem die Musiker ein erstes Video hochgeladen haben. In diesem stellt Josey Scott die einzelnen Mitglieder zunächst vor – ausgenommen Sal Giancarelli, der scheinbar nicht mit im Studio ist. Und dann wird ein Auszug des bisher entstandenen Materials präsentiert.
Im Januar dieses Jahres sprachen Brian Wheat, Tommy Skeoch und Chris Holmes mit The Metal Voice über das gemeinsame Projekt. Auf die Frage, wie die Idee dafür zustande kam, erzählt Holmes: „2022 spielte ich auf der Monsters Of Rock-Kreuzfahrt. Kurz vor unserem Auftritt traf ich Brian, und wir kamen ins Gespräch. Wir waren auf dem Schiff und wurden ziemlich gute Freunde.“ Als Holmes dem Bassisten später einen Besuch in dessen Haus in der Toskana abstattete, habe Wheat den Vorschlag angebracht.
Anschließend hätten die beiden bereits die ersten musikalischen Ideen ausgetauscht und weitere Musiker hinzugezogen. Nachdem sich Tommy Skeoch angeschlossen hatte, brauchte es noch einen Sänger. Dazu erklärt Brian Wheat: „Wir sprachen über verschiedene Sänger, und Josey war der Erste, der mir in den Sinn kam. Er ist unkompliziert und gehört einer anderen Generation an.“ Nachdem er Scott ein paar Demos geschickt hatte, habe dieser umgehend zugesagt.
Zur musikalischen Ausrichtung von Termina gibt Tommy Skeoch an: „Wir kommen einfach zusammen und schauen, was jeder von uns einbringen kann. Und genau das machen wir gerade. Es ist ziemlich rockig, hat aber auch melodische Elemente und andere Facetten.“ Wheat fügt hinzu, dass man den Sound aufgrund all der unterschiedlichen Einflüsse „nicht genau definieren“ könne.
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