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Staind arbeiten bereits an neuer Musik

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In den letzten Jahren machten Staind – allen voran Sänger Aaron Lewis – eher mit zweifelhaften Aktionen und Aussagen Schlagzeilen als mit ihrer Musik. Erst sprach sich Lewis für Putin aus, dann holte er einen rechtsextremen Kongressabgeordneten auf die Bühne. Schließlich legte er nahe, dass Kinder in der Schule Waffen tragen sollen, um den Amokläufen ein Ende zu bereiten. Und zuletzt tötete er 32 Kojoten, um mit ihnen den Schriftzug „Trump 24“ zu bilden. So weit, so… irrsinnig.

Herumschwirrende Lieder

Diesmal kam Mike Mushok zu Wort. Im Interview mit Audio Ink Radio wurde der Gitarrist zu möglichen neuen Songs befragt. Als Aufhänger diente das „elektronische Element“, das in das letzte Album CONFESSIONS OF THE FALLEN eingearbeitet wurde. Auf die Frage, ob die künftigen Vorhaben von Staind einen ähnlich experimentellen Weg einschlagen, antwortet der Mushok: „Ich denke schon, dass das passieren wird. Ja, auf jeden Fall.“ Dann verrät er: „Tatsächlich gibt es neue Musik, die definitiv noch ein bisschen in diese Richtung geht. Ich bin also auch darauf sehr gespannt. Also ja, ich denke definitiv, dass wir diesen Weg weitergehen werden – ganz sicher.“

Allerdings lässt der Mitbegründer von Staind vollkommen offen, wann Fans mit neuer Musik der Band rechnen können. Obschon es eine Menge Songs gäbe, „die herumschwirren“, wisse er es schlicht nicht. „Aaron ist immer super beschäftigt und spielt ständig. Hoffentlich können wir diesen Herbst damit beginnen, einige dieser Ideen zu konkretisieren und herauszufinden, wo genau wir stehen.“ Im Dezember 2023 sprach Mushok mit Riot Vision über die aktuellen musikalischen Pfade und besagtes „elektronisches Element“. Damals gab er an, dass dies etwas sei, was „Aaron unbedingt erkunden wollte.“

Weiterhin erklärte der Musiker: „Wir hatten schon vorher darüber gesprochen, es aber nie umgesetzt. Deshalb wollte er es unbedingt zu einem Teil unserer Arbeit machen.“ Auch zeigte er sich seinerzeit schon offen für weitere musikalische Experimente. „Für mich geht es einfach darum, großartige Songs zu schreiben. Es geht im Grunde nur darum, das, was wir tun, zu nehmen und es besser zu machen. Und ich habe keine wirklichen Richtlinien. Wenn mehr Elektronik oder – ich weiß nicht – ein Gitarrensolo oder was auch immer der Song verlangt, denke ich, dass das das Beste ist, das man ausprobieren kann.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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