Twitter-Krieg

The Amity Affliction: Joel Birch legt sich mit Trump-Anhängern an

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Beim Konzert im Brooklyn Bowl, Las Vegas, erblickte The Amity Affliction-Sänger Joel Birch einen Fan mit einem Trump-Sweater. Das veranlasste ihn in einer Pause zwischen zwei Songs zu einer Ansprache: „Wenn du diesen Scheiß tragen und damit herumlaufen willst, in Kauf nimmst, dass sich andere Leute unwohl fühlen, weil du eine spezielle Meinung über andere Menschen an dir trägst, lass den Scheiß bitte draußen vor der Tür oder geh nach Hause.“

https://www.instagram.com/p/BsWkFPuDklM/

Diese Aktion brachte natürlich unterschiedliche Reaktionen mit sich. Viele Fans vor Ort beispielsweise jubelten und klatschten nach der Ansage. Der The Amity Affliction-Sänger postete noch ein längeres Statement, das inzwischen leider gelöscht ist.

„Man zieht beim Kirchgang schließlich auch kein T-Shirt mit dem Aufdruck ‘Atheist’ an, und ebenso erwarte ich von Leuten bei unseren Auftritten eine gewisse Etikette. Musik war für mich immer ein sicherer Zufluchtsort, und dasselbe will ich auch für unsere Fans. Wir singen zusammen, schütten unsere Herzen aus, nutzen die Konzerte als Ausbruch aus unserem täglichen Leben. All das bringt uns zusammen.

🛒  MISERY von THE AMITY AFFLICTION bei Amazon kaufen

An solch einem Ort einen Pullover zu tragen, von dem man WEISS, dass er kontrovers ist, ist das genaue Gegenteil von dem, wofür ich als Person stehe. Ich respektiere eure ‘Überzeugung’ nicht. Und ich finde auch nicht, dass ihr das Recht habt, andere Leute vor den Kopf zu stoßen mit einem Pullover, dessen Aufdruck mit einem Hakenkreuz gleichzusetzen ist. Und ich werde nicht ruhig sein, solange Leute derart angezogen zu unseren Shows kommen.

„Ihr seid nicht willkommen“

Ihr könnt glauben, woran immer ihr wollt, aber WAGT es nicht, eure negative Energie in den Club reinzubringen. Ich wünschte, Leute wie ihr würdet unsere Band nicht mögen oder unsere Konzerte besuchen. Seht ihr denn nicht, welchen Schmerz ihr unter ethnischen Minderheiten, anderen Völkern und Menschen anderer Hautfarbe sowie jenen, die euren rassistischen Müll nicht mitmachen, verursacht? Um es kurz zu machen: Ihr seid nicht willkommen.“

Daraufhin erntete Birch ungemein viele negative Kommentare, und auch das erste Video der Aktion tauchte auf. Versehen mir einem bunt-auffälligen  Kommentar, die Ansage sei „beschämend“, da es sich um einen 16-jährigen Jungen handle:

Und was sagt eigentlich der „Beschädigte“ dazu? Ob er nun 16 oder 17 Jahre alt ist, macht keinen Unterschied. Er reagierte weder beleidigt noch gelassen, sondern offensiv und seinerseits beleidigend:

https://twitter.com/Degan_Palmer/status/1081982339909967872

„Libtard“ ist als Beleidigung für Personen mit liberalen Ansichten zu verstehen, was die ganze Sache für Birch natürlich noch einfacher zu verarbeiten lässt. „Du bist die Zeit nicht wert, sich mit dir zu befassen.“

Einige Fans haben sich auf die Seite von The Amity Affliction geschlagen. Andere verlangen, dass Ticket-Inhaber das freie Recht haben sollten, was sie bei einem Konzert anziehen und kein Problem darin sehen, den US-Präsidenten zu unterstützen. Birch seinerseits erklärte, sich nicht mehr zu diesem Thema äußern zu wollen.

Am 12. Januar steht das The Amity Affliction-Konzert in Orlando an, und da Florida Trump-Land ist, will ein gewisser Joe Briggs wissen, dass beim dortigen Auftritt „jede Menge Trump-Fans“ anwesend sein werden. „Er hat keine Ahnung, was für einen Shitstorm er losgetreten hat. Seine Show in Orlando wird von den Fans absolut trumptastic gemacht werden.“

https://twitter.com/Rambobiggs/status/1082458325890097153

Apple Music Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Apple Music
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

teilen
twittern
mailen
teilen
Donald Trump: Metaller reagieren auf Attentat

Am Samstag, den 13. Juli ereignete sich bekanntlich ein Attentat auf Donald Trump. Der frühere Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner überlebte. Die USA befinden sich seitdem im Schock -- kein Wunder also, dass auch verschiedene Metaller und Rocker hierzu ihre Gefühle ausdrücken. Scheußlich & krank Kiss-Sänger und -Gitarrist Paul Stanley kommentiert zum Beispiel: "Die Schüsse auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump sind ein entsetzliches Beispiel für den Zustand unseres Landes. Niemand hat das Recht, Gewalt zu benutzen, um seine Ansichten voranzubringen. Demokratie basiert auf Wahlen, die den Willen des Volkes bestimmen." Dee Snider von Twisted…
Weiterlesen
Zur Startseite