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Thy Art Is Murder entschuldigen sich zaghaft für CJ McMahon

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Thy Art Is Murder haben auf den Fehltritt ihres Frontmanns CJ McMahon reagiert. Selbiger hatte kürzlich durch einen transphoben Kommentar einen Shitstorm ausgelöst und sich danach von allen Sozialen Medien zurückgezogen (METAL HAMMER berichtete). Nun hat sich die Deathcore-Gruppe für ihren Sänger entschuldigt — wenn man denn so will. So posteten die Australier die Transgender-Flagge (siehe unten) und schrieben dazu: „Um die Dinge ins rechte Licht zu rücken: Wir stehen zusammen mit euch.“

Nicht das letzte Wort

In Anbetracht dessen, was CJ McMahon vom Stapel gelassen hat, erscheint das jedoch als recht schwach. Ein Instagram-User kommentierte: „Das ist nicht genug. Ihr müsst auf das eingehen, was CJ gesagt hat, und wirklich Stellung zu der Sache beziehen.“ Ein weiterer Nutzer fordert eine Entschuldigung von CJ selbst. Pikant bei der ganzen Angelegenheit ist überdies, dass Thy Art Is Murder ein neues Album in der Pipeline haben. GODLIKE soll am 15. September erscheinen. Fragt sich, ob die Band weitere Konsequenzen zieht und womöglich gar ohne McMahon weitermacht. Aber das kann wahrlich noch nicht alles gewesen sein, was in dieser Sache passiert.

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Thy Art Is Murder-Frontmann McMahon teilte ein Video, dass der US-Rechtsaußen-Aktivist Matt Walsh gepostet hat. Darin fragt Mutter ihr Kind, ob es ein Junge oder ein Mädchen sei. Das Kind antwortet darauf „Beides“, woraufhin die Mutter lacht und erwidert: „Okay, dann bist du beides.“ McMahon konnte dabei seine konservative Weltsicht nicht hinter dem Berg halten und schrieb dazu, die Mutter „sollte zu Tode verbrannt werden“. Die Frage für die Formation muss in der Tat sein, wie tragbar ein Sänger ist, der solche hasserfüllten Kommentare ins Netz schreibt.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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