Obwohl Tommy Aldridge (unter anderem Gary Moore, Whitesnake, Thin Lizzy) bei dem Ozzy Osbourne-Werk BARK AT THE MOON (1983) sowie dem Live-Album SPEAK OF THE DEVIL (1982) und TRIBUTE (1987) mitwirkte, fehlte der Schlagzeuger bei „Back To The Beginning“ im Juli 2025. Auf seinem eigenen YouTube-Kanal hat der Musiker nun offenbart, dass er nicht eingeladen wurde.
Keine Einladung
Er sagt: „Ich möchte niemanden niedermachen oder in ein schlechtes Licht rücken. Ich wurde zu Ozzys letzter Show nicht eingeladen. Mehr muss ich dazu nicht sagen. Ich wurde einfach nicht eingeladen, und ich werde mich nicht auf die Party von jemand anderem einschleichen.
Ich möchte betonen, dass das nichts mit Ozzy zu tun hat. Ich bewundere und liebe ihn. Ich habe viel Zeit mit Ozzy verbracht und es war ganz sicher nicht meine Absicht, ihm gegenüber respektlos zu sein. Wann immer ich kann, zolle ich Ozzy Osbourne meinen höchste Wertschätzung und meinen größten Respekt“, erklärt Aldridge.
Randy Rhoads
Auf die Frage, warum er überhaupt bei Ozzy gespielt hatte, sagt der Schlagzeuger: „Ich wollte wegen eines Gentlemans namens Randy Rhoads bei Ozzy spielen. Ich wolle jeden Abend mit diesem Mann auf die Bühne gehen und sein Gitarrenspiel aus nächster Nähe miterleben.“
Er führt aus: „Leider war das nicht von Dauer, weil Randy uns tragischerweise genommen wurde. Dieser Flugzeugunfall und das Trauma daraus sorgte für eine sehr bittersüße Zeit in meiner Karriere. Aus musikalischer Perspektive war die Zusammenarbeit mit Randy der Höhepunkt meiner Karriere.
Zwiespalt
Aus einer persönlichen Perspektive war Randy der absolute Tiefpunkt. Es war eine Zeit, in der es egal war, was ich tat, es war sowieso verdammt. Mit Randy zu arbeiten war unbeschreiblich inspirierend und gleichzeitig verheerend deprimierend, wegen des großen Verlusts, als er starb“, meint Aldridge.
Er sagt: „Wir sind aus unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemacht, und die Vergangenheit hilft einem, mit dem fertig zu werden, das einen in Zukunft erwartet. Das Leben ist eine einzige Lernerfahrung. Alles, was ich in meiner Karriere getan habe, hat mich darauf vorbereitet, was vor mir liegt. Mit Randy zu arbeiten, gehört sicher dazu.“
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