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Heaven Shall Burn

Travis Smith und seine Arbeit für Opeth, Overkill, Death u.v.m.

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Travisʼ erste Gehversuche sind dennoch, wie bei den meisten Künstlern dieser Art, recht klassisch geprägt: „Ich mochte schon immer das Malen beziehungsweise generell das Kreativsein“, erzählt er. „Albumcover und Filmplakate haben mich seit jeher angesprochen und inspiriert. Ich kann mich genau erinnern, wie mich die frühen Cover von Kiss und Iron Maiden faszinierten und mich dazu brachten, mehr über die Musik herausfinden zu wollen.“

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Trotz seiner überdurchschnittlichen Fähigkeiten eignete sich Travis sein Handwerk autodidaktisch an: „Ich hatte nie richtigen Unterricht in Kunst oder dergleichen“, erzählt er. „Eben nur die Grundlagen, die ohnehin jeder im schulischen Kunstunterricht gelehrt bekommt. Ich habe mir alles selbst beigebracht, was ich für meine heutige professionelle Arbeit benötige.“

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Obwohl Smith mittlerweile selbst zu den bekannten Namen der aktuellen Szene zählt, gibt es natürlich Künstler, die ihm als Inspiration dienen oder zu denen er sogar aufschaut. „Da fallen mir einige ein“, holt Travis aus. „Dave McKean, Dan Seagrave, Mike Clift, Away, Mid, Derek Riggs (Iron Maiden-Cover – Anm.d.A.), Stephen Gammell, Olly Moss oder Ralph Steadman sind Namen, die mir sofort in den Sinn kommen, wenn es darum geht, wen ich bewundere oder wer mich beeinflusst hat. Die Liste müsste natürlich noch fortgeführt werden.”    

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Eines seiner bekanntesten Kunstbilder ist sicherlich das Cover von Opeths BLACK WATER PARK. Da jedes Werk eine unterschiedliche Fertigungsdauer benötigt, beschreibt Travis den Entstehungsprozess des bekannten Covers (für eine genaue Analyse seht euch das dem Heft beiliegende Poster  an). „BLACK WATER PARK war ein durchaus spezieller Fall. Damit meine ich zum Beispiel, dass ich für jenes Projekt viel Zeit zur Verfügung hatte und an vielen Entwürfen arbeiten konnte, ehe es an die Fertigstellung ging“, erinnert sich Travis. „Nachdem der Original-Entwurf als unpassend abgelehnt wurde, ergab sich plötzlich eine neue Idee, während ich ein paar frühere Versionen durchschaute. Ich arbeitete noch ein paar Stunden daran, schickte es zur Abnahme, und wir hatten ein Endergebnis. Danach habe ich noch ungefähr einen Tag am finalen Feinschliff gewerkelt, aber das war es dann auch. Im Durchschnitt sitze ich circa zwei volle Tage an einer Arbeit. Allerdings kann es ebenfalls vorkommen, dass die Fertigstellung einige Wochen in Anspruch nimmt, das kommt immer auf das Projekt an. Bei BLACK WATER PARK wurde der Hauptteil der Arbeit am Computer und am Zeichenbrett absolviert. Für  Katatonias LAST FAIR DEAL GONE DOWN war beispielsweise im Entstehungsprozess viel weniger Computerarbeit vonnöten. Dafür bin ich aber einige Tage durch Slums gewandert, um Fotos für das Artwork zu schießen.“


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