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Tunnelblick mit Alex Taylor (Malevolence)

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Ein kleiner Zwischndurch-Happen für die Fangemeinde kam von Malevolence in Form einer neuen EP. THE OTHER SIDE enthält drei neue Songs des britischen Hardcore-Quintetts „Wir mögen es, uns genügend Zeit für unsere Alben zu nehmen, weil wir sehr pingelig sind und perfektionistisch sind, was das angeht. Während wir im Moment an einem neuen Album arbeiten, wollten wir ein kleines Stück Arbeit veröffentlichen, um die Leute interessiert zu halten und uns selbst beschäftigt“, erzählt Sänger Alex Taylor am Telefon.

Die Band hat auch kein Label im Rücken, sodass ihre Entscheidungen frei und bandintern getroffen werden können. „Wir sind komplett unabhängig. Alles, was wir machen, ist bloß möglich wegen der Leute, die uns unterstützen; die Shirts kaufen und zu unserer Shows kommen. Die EP ist daher von unseren Fans und den Leuten finanziert, die uns unterstützen, was es sie besonders für uns macht. Damit können wir etwas zurückgeben und den Leuten das Gefühl geben sie wären ein Teil von dem Ganzen und von der Band, denn das sind sie auch.“

Alex Taylor nahm sich die Zeit für einige unserer Rubrik-Fragen und erzählte unter anderem von seinen musikalischen Wurzeln und unvergesslichen Tournee-Erfahrungen.

Was hat dich zur Musik gebracht?
Da muss ich wohl meiner Mutter danken. Als ich jünger war, kaufte sie mir eine Kopie von Linkin Parks HYBRID THEORY. Ich erinnere mich daran, wie ich das Album gehört habe und dann Videos von ihren Live-Auftritten im Internet fand. Ich dachte mir: ‘Wow, das sieht irre aus. Das würde ich so gerne machen.’

Als ich anfing, wollte ich zunächst Gitarre spielen. Ich war wirklich besessen von der Idee. Meine Eltern kauften mir eine Gitarre, ich habe sie einen Monat lang gespielt und bemerkte dann, dass das nichts für mich ist. Ich habe nicht die nötige Hingabe mich hinzusetzen und das zu lernen. Aber dieses Album hat mich wirklich für harte Musik begeistert und weckte den Wunsch selbst in einer Band zu sein. 

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