Toggle menu

Metal Hammer

Search

Unfähiger Promoter: Destruction sind beim „Chris Witchhunter Tribute Concert“ raus

von
teilen
mailen
teilen

Der Tod von ex. Sodom-Schlagzeuger Chris „Witchhunter“ Dudek traf die Szene überraschend. Auf den Schock sollte am 11. April eigentlich ein Gedenk-Konzert folgen – mit Sodom, Tankard, Destruciton und vielen anderen.

Anscheinend hat sich Destruction-Chef Schmier aber nicht so darüber gefreut, mit Destruction in eine Support-Position auf dem oben zu sehenden Flyer gerückt zu werden. Zumindest wurde dies auf den Webseiten von Sodom und Destruction so diskuttiert.

Offiziell heißt es jetzt von Destruction, dass die nicht vorhandene Professionalität des zuständigen Promoters schuld sei:

„Destruction waren einverstanden, ohne Gage oder die sonstigen Forderungen zu spielen. Wir wollten lediglich ein professionelles Poster. Danach hat der Möchtegern-Promoter die Band ohne Ankündigung gestrichen. Es gab keinerlei Kommunikation darüber.“

Destruction würden die Entscheidung weder verstehen, noch gutheißen. Vor allem, da nun natürlich die Fans die Geprellten sind. Sie müssen auf eine der Headliner-Bands verzichten.

Mit dem Konzert soll Geld für die Mutter von Chris Witchhunter eingespielt werden und die Erinnerung an den Verstorbenen gepflegt werden.

Er starb am 8. September 2008 an Organversagen.

Weitere Artikel zum Thema:
+ Todesursache und genauer Todestag von Sodom-Drummer Chris „Witchhunter“ Dudek bekannt
+ Sodom-Schlagzeuger Chris „Witchhunter“ Dudek gestorben
+ Destruction DEVOLUTION Review

teilen
mailen
teilen
Saitenhieb: Der Tod der Zugabe

Liebe Metalfans! Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, und nach dem Ende geht’s noch weiter. Letzteres ist mittlerweile so selbstverständlich, dass manchem Abschluss jeder Zauber fehlt. Das Phänomen beobachte ich schon länger; zuletzt wurde es mir beim Tourneestopp von Cradle Of Filth offenbar. Tolles Konzert, spitzen Setlist – schließlich (oder eben: nicht) geht die Band von der Bühne und das olle Zugabespiel beginnt. Das Publikum macht halblaut mit, fabriziert das Nötigste an Applaus, begibt sich in den Abwartemodus. Dabei hatten alle Bock auf mehr, wie sich zeigt, als die Show weitergeht. Aber: Dass es weitergeht, war sowieso klar, stand so…
Weiterlesen
Zur Startseite