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Verhafteter Exodus-Fan reicht Klage ein

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Der im letzten Jahr aufgrund einer Statusmeldung im sozialen Netzwerk Facebook verhaftete Exodus-Fan James Evans (wir berichteten) strengt mit Hilfe seiner Rechtsvertretung von der American Civil Liberties Union (ACLU) eine Klage gegen die US-Behörden an. Aus dem öffentlich einsehbaren Dokument wird deutlich, dass Evans unter anderem die Anerkennung des Schadens durch die Festnahme und Fesetsetzung durch die Polizei fordert.

Laut Blabbermouth betonte eine Sprecherin der ACLU, dass es in dem Fall nicht nur darum gehe, dass ihr Mandant das Recht habe an „nicht- bedrohlicher Online-Kommunikation teilzunehmen“, sondern auch um „sein Recht, ohne ungesetzliche Polizeitaktiken die seinen Arrest sicherstellten sowie ohne Verfolgung eines Verbrechens, das er nicht begangen hat, zu leben.“

Die Organisation hofft, dass man auf diese Weise nicht nur die Rechte von Evans sichern, sondern auch die ungesetzliche Verfolgung in der Zukunft verhindern könne.

James Evans war im August 2014 verhaftet worden, weil er Text-Auszüge des Exodus-Songs ‘Class Dismissed (A Hate Primer)’ auf Facebook veröffentlicht hatte. In dem Song wird der Amoklauf von Seung-Hui Cho an der „Virginia-Tech“ Universität thematisiert. Aufgrund des Textes hatten sich besorgte Facebook-Nutzer an die Polizei gewandt, die Evans trotz umfassender Kooperation für acht Tage im Gefängnis festhielten.

Hat Evans mit seinem Vorgehen recht? Sagt es uns in den Kommentaren, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

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