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World of Warcraft – Warlords of Draenor: Ein Heim für Helden

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„Wir sind Blizzard. Das Sofa von links nach rechts verrücken und die Farbe des Tischdeckchens aussuchen können Sie in anderen Spielen.“ Mit diesen markigen Worten werden wir von Blizzards Ion Hazzikostas im Versailler Europa-Hauptquartier begrüßt. Das kalifornische Entwicklerteam hat viel vor mit seiner Idee einer eigenen Basis in „Warlords of Draenor“, der neuen Erweiterung zum Online-Krösus „World of Warcraft“: Anders als in den meisten Rollenspielen erhalten Sie hier nicht nur ein Haus, sondern ein Stückchen Land, das Sie mit Produktionsgebäuden ganz nach eigenem Geschmack zu einer großen Festung ausbauen. Kurzum: Endlich hält das von vielen „WoW“-Fans seit Jahren ersehnte Housing Einzug in die Spielwelt Azeroth!

Schaffe, schaffe, Garnisonle baue

Jedes Gebäude nimmt Platz in Anspruch, wobei es kleine, mittlere und große Produktionsstätten gibt. Eine Mine benötigt ergo mehr Raum als eine Schmiede, dafür bauen die Arbeiter darin Erz ab, das Sie wiederum lukrativ im Auktionshaus verhökern. Das System funktioniert im Grunde wie in Strategiespielen à la „Anno“: Je mehr ein Betrieb produziert, desto höher steigt er im Level.

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Je nach Technologiestufe schaltet das Spiel dann zusätzliche Optionen frei. Sollen die Minenarbeiter lieber Erz im Akkord schürfen oder nach seltenen Mineralien Ausschau halten? Schon die Wahl zwischen Klasse und Masse ist taktisch spannend, die schiere Zahl an Gebäuden aber mehr als beeindruckend. Alleine zehn kleine Produktionsstätten sind gelistet, darunter Alchemie-Labor, Schmiede-Werkstatt, Leder-Gerberei, Zauberer-Zelt oder Ställe. Und sogar ein Tanzstudio, in dem der Spieler seine Dancefloor-Künste aufbessern kann. Letzteres ist allerdings mehr ein Gag für das soziale Miteinander. Generell bringt jedes Gebäude aber interessante Boni für den eigenen Charakter.

Sie ziehen also nicht wie im Offline-Kollegen „Dragon Age“ mit einer Armee aus KI-Recken in den Bosskampf, sondern verschaffen sich durch die Garnison lediglich kleinere Vorteile. Aber auch die können den Unterschied machen: Ställe sorgen für schnellere Reittiere, Schmieden für verstärkte Rüstungen, und im Zauberer-Zelt bessern Sie Resistenzen auf. Doch halt, da gibt es ja noch die Taverne, in der Sie Mitläufer für die eigene Sache gewinnen.

Eigene Truppen für den Beutezug

In Versailles erspähten wir außerdem schon erste Kanonen, die Ork-Anführer Garrosh Höllschrei im Laufe der Geschichte durch ein Zeittor schleust und so mit seiner Eisernen Horde den neuen Kontinent Draenor angreift. Doch dem Feind stellen Sie sich als Allianzler nach wie vor mit Ihrer Gilde aus menschlichen Mitspielern in den Weg. Computer-Soldaten befehligen Sie trotzdem – die schicken Sie nämlich auf Beutezug. Jeder dieser so genannten Follower (nein, das hat nichts mit Twitter zu tun) hat dabei seine eigene Charakter- sowie Gegenstandsstufe und verfügt über individuelle Spezialfähigkeiten.

Computer Bild SpieleEin Ork erhält etwa einen Schadensbonus im Kampf gegen Drachen, einen Bonus auf alle Werte bei Auseinandersetzungen in Waldgebieten (Orks sind naturverbunden) und kann an bestimmten Schmiede-Missionen teilnehmen. Ist er erfolgreich, mopst er Rezepte für neue Waffen. Man kann ihn aber auch gefangen nehmen – in diesem Fall steht eine Rettungsmission als Nebenquest an. Schön auch, dass Blizzard jeden Anhänger mit einer eigenen Geschichte und Lieblingswaffen versorgt. Ork Hamfist Facewrecker etwa liebt seine beidseitige Axt, die er von seinem Vater geerbt hat. Natürlich steht für jede Rasse ein eigenes Sammelsurium an Figuren zur Verfügung. Generell wird es im fertigen Add-On ungewöhnliche, seltene und epische Follower geben. Die Chancen auf Letztere sind wie immer Glückssache, aber es besteht die Möglichkeit die Taverne aufzuwerten, um bessere Anhänger anzuziehen.

Und sonst?

Die augenscheinlichste Neuerung ist sicherlich das Redesign fast aller Charaktere: Endlich erstrahlen die „WoW“-Figuren in neuem Glanz, sind wesentlich detaillierter und überzeugen mit glaubhafter Mimik. Des Weiteren schnürt Blizzard für die Erweiterung ein dickes Content-Paket, damit es Ihnen auf der neuen Maximalstufe 100 auch ja nicht langweilig wird: Sechs neue 5-Spieler-Dungeons mit klangvollen Namen wie Blutschlägerschlackemine, Schwarzsfelsdepot oder Schattenmondgrabstätten, zwei Schlachtzugs-Instanzen sowie eine extra-anspruchsvolle „heroische“ Version des Kerker-Klassikers Obere Schwarzfelsspitze sollen ihren Weg ins Spiel finden. Obendrein lockt der neue „mythische“ Schwierigkeitsgrad für Raid-Gruppen mit 20 Spielern, der selbst erfahrene Spieler an ihre Grenzen bringen soll. Neue Herausforderungs-Spielvarianten, Weltbosse, Szenarien sowie Schlachtfelder und eine Offene-Welt-Zone für PvP-Fans (Player versus Player) runden das umfangreiche Add-On ab.

Prognose: „World of Warcraft – Warlords of Draenor“

Wow, die Garnison verspricht nicht nur ein kleines Feature zu werden, sondern eine echte Revolution für „World of Warcraft“. Es ist durchaus beeindruckend, wie viel taktische Tiefe und Optionen das Sammelsurium aus Produktionsstätten bietet. Aber auch sonst ist COMPUTER BILD SPIELE von der Erweiterung angetan – vor allem, weil sich Blizzard endlich der mittlerweile ziemlich veralteten Grafik annimmt.

Erscheinungstermin „World of Warcraft – Warlords of Draenor“: 2014 für PC.

Quelle: Computer Bild Spiele. Mehr bei computerbild.de

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