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Yngwie Malmsteen: „Ich habe niemals geübt“

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Yngiw Malmsteen setzt auf Konzentration

Der schwedische Gitarrist Yngwie Malmsteen gilt als einer der virtuosesten Vertreter seiner Zunft. Mit Alcatrazz und vor allem seiner Solo-Band revolutionierte er die Shred-Gitarre und die Techniken der Neo Klassik. Und das ging ihm anscheinend besser von der Hand, als man denken würde.

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Denn bei einem Interview mit United Rock Nations wurde der Gitarrist gefragt, ob er denn als Kind Stunden über Stunden geübt hätte – was Yngwie verneinte. „Ich habe nicht geübt. Ich habe absolut niemals geübt. Jemals. Ich hätte es mir nicht erlaubt, dazusitzen und eine Tonleiter zu spielen. Ich würde zu mir selbst sagen: ‚Kling nicht so, als ob du etwas versuchen würdest. Kling so, als ob du es tun würdest.‘ Konzentriere dich einfach jeden Tag und werde besser und besser.“

Nie ein falscher Ton

Laut seiner Meinung sei das aber nicht üben. Allerdings gibt Yngwie Malmsteen auch zu, dass er in gewisser Weise unausweichlich übte, indem er so viel spielte. „Ich improvisierte“, versucht er seine etwas widersprüchliche Methode zu erklären. „Ich würde zum Beispiel innerhalb eines harmonischen Molls improvisieren. Auf keinen Fall hätte ich da einen falschen Ton gespielt, ich würde niemals auf einmal ins B abrutschen.

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Ich spielte wie ein Verrückter und improvisierte. Keine Tonleitern. Na ja, natürlich Tonleitern. Ich kenne mich mit Musiktheorie aus. Ich kenne sie super gut. Aber ich würde das nicht üben nennen. Das ist das falsche Wort.“

Am Ende zählt ja das Ergebnis, und nicht, wie man es erreicht. Auch in früheren Interviews beharrte Yngiwie stehts darauf, dass es ihm um Inspiration und nicht um Übung gehen würde. Er würde keine Musik außerhalb des Studios oder der Bühne hören, um nicht in einen „Autopilot“ umzuschalten. „Wenn ich spiele, muss es ehrlich und im Moment sein“, erzählte er vor einer Weile Classic Rock Revisited. „Und das gilt für meine Zeit im Studio als auch für Live-Auftritte.“


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Black Sabbath spielten nie einen Song zweimal gleich

Black Sabbath haben früher viel improvisiert – so viel, dass die Briten manche Songs niemals in ihrer eigentlichen Studiofassung gespielt haben. ‘Paranoid’ (PARANOID, 1970) sei zum Beispiel solch ein Fall gewesen, wie sich Schlagzeuger Bill Ward erinnert. Im Interview mit ‘LA Radio Sessions’ sprach er außerdem über den Song, bei dem die Band vermutlich am experimentierfreudigsten war. Niemals identisch „Nun ja, wenn ich darüber nachdenke, bestand der Großteil unserer Shows aus Improvisation“, spekulierte Ward. „Tony legte immer wieder richtig fette Gitarrensoli hin. Das war einer der Programmpunkte, die manchmal bis zu 40 Minuten dauerten. Anfangs spielten wir fast zweieinhalb Stunden,…
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