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Yngwie Malmsteen: Kein Geld, keine Rockstars

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In einem aktuellen Interview mit The Rockpit hat der schwedische Gitarrenheld Yngwie Malmsteen sich umfassend zu den Veränderungen im Musikbusiness der letzten Jahre geäußert.

“Um es kurz zu machen“, setzt Malmsteen zur umfassenden Erkärung an, “hat das Internet die Geldmaschine eliminiert. Der Grund, warum Bands einen Vertrag bekamen, war die Tatsache, dass Leute dachten, sie könnten Geld mit ihnen verdienen.

Deshalb gaben sie den Fans Zugang zur Musik der Band verschafft, während die Geldmaschine eine Millionen investierte, um zehn Millionen Gewinn einzufahren“, so Flitzefinger Yngwie Malmsteen.

“Heute gibt es nichts Neues mehr, einfach weil Labels, Vertriebe, Hersteller, Grafikdesigner, Fotografen etc. kein Geld mehr damit verdienen können. Die Musik von Bands, die heute in einer Garage beginnen, hat keine Chance mehr von Fans gehört zu werden“, malt Malmsteen ein düsteres Bild.

Von den Möglichkeiten, die sich jungen Bands z.B. durch Soziale Netzwerke, Streamingplattformen und günstigen Aufnahmemöglichkeiten bieten, hat Malmsteen anscheined noch keine Kenntnis genommen.

“Wenn du bereits etabliert bist und Judas Priest oder Yngwie Malmsteen heißt, dann geht es dir gut. Wenn du aber ein Niemand bist und loslegen willst, wirst du keinen Tourbus oder Opener-Slot bekommen, weil die Maschine nicht in dich investiert“, so Malmsteen weiter.

“All diese alten Acts wie Alice Cooper, die Scorpions oder The Police sind größer als jemals. Wenn du aber nicht etabliert bist, wirst du nie eine Villa und einen Ferrari haben oder ein Rockstar werden“, erläutert Malmsteen, der sich zumindest glücklich schätzt diesem Schicksal entronnen zu sein.

“Ich danke Gott jeden Tag dafür, dass ich bin wer ich bin“, gibt sich Malmsteen gewohnt unbescheiden. Laut dem Schweden hat die Entwicklung aber nicht zu dem aktuellen 70er Rückwärts-Trend in der Rockmusik beigetragen.

“Der Hauptgrund für die Flut dieser Bands sind Verkaufszahlen, weil Leute diese Bands nur wegen des Geldes veröffentlichen“, kritisiert Malmsteen die “Geldmaschine“ ein weiteres Mal, diesmal anscheinend dafür, doch in Bands zu investieren.

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