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Die „Big Four“ sprechen über Thrash Metal

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Der Guardian hat sich mit Vertretern von Metallica, Slayer, Guardian hat sich mit Vertretern von Metallica, Slayer, Megadeth und Guardian hat sich mit Vertretern von Metallica, Slayer, Megadeth und Anthrax getroffen und über das Thema Thrash Metal gesprochen. Dabei kamen ein paar durchaus interessante Statements heraus.

Über den anhaltenden Reiz des Thrash erklärte Kirk Hammett (Metallica):

„Diese Musik spricht einfach die menschliche Psyche an. Es gibt einen Beat und es gibt eine Menge Energie, die kulturübergreifend zu dir spricht. Egal wie alt du bist, egal woher du kommst. Wenn du die Musik hörst und eine Verbindung herstellen kannst, ist es um dich geschehen. Dann bleibst du dein Leben lang dabei.“

Scott Ian (Anthrax) meldet sich über die frühen Tage des Thrash Metal zu Wort:

„Wir waren damals die Underdogs, haben uns die großen Bands angesehen und gedacht: `Wir sind wirklich Metal. Ihr nicht.` Das ist so dämlich, wenn man heute drüber nachdenkt. Aber genau so haben wir damals gedacht.

Kids wachsen vielleicht mit Bon Jovi oder ähnlichem auf, aber dann werden sie 15 und wollen das einfach nicht mehr. Also fangen sie an Anthrax und Metallica zu hören. Das war unsere Mission: Die Kids davon abzuhalten, auf die dunkle Seite zu geraten.“

Dave Mustaine (Megadeth) erklärt den Protokollisten hingegen, warum Thrash noch immer seinen Reiz hat:

„Es gibt wahrscheinlich immer noch Bands, die Glam Metal rausbringen. Und es wird sicher noch irgendwo ein paar Mädels mit falschen Titten geben, die diesen Mist kaufen. Wer aber wirklich auf Metal steht, der hört Thrash, denn das ist Männermusik.

Es wird versucht, Metal-Fans zu brandmarken und dumm aussehen zu lassen. Als ich in den 90ern mal ins Weiße Haus ging, dachten die Leute, ich könne nichts auf dem Kasten haben. Das Gegenteil war der Fall: ich konnte mich ziemlich gut artikulieren.“

Ob diese Einschätzungen nun tatsächlich auch Einsichten sind, müssen Fans selber entscheiden. Immerhin kommen sie von Musikern, die zu den größten und besten ihres Fachs zählen und damals wie heute ganz vorne dabei waren und sind.

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Metallica doodlen durch Deutschland

Wer zuletzt ein Metallica-Konzert besuchte, bekam längst mehr als nur die größten Hits der Thrash-Titanen serviert. Seit Jahren gehört ein ganz spezieller Programmpunkt zum festen Inventar der Shows: die sogenannten „Doodles“. Dabei treten Kirk Hammett und Robert Trujillo ans Bühnenende und spielen eine meist stark abgespeckte Cover-Version eines Songs mit lokalem Bezug. Mal naheliegend, mal kurios, mal völlig absurd. Genau das macht den Reiz dieser Mini-Cover aus. Mal huldigen Hammett und Trujillo lokalen Helden, mal greifen sie tief in die Pop-Kultur-Kiste. Die Spannweite reicht von Thrash-Klassikern bis zu Songs, die man bei einem Metallica-Konzert niemals erwarten würde. Gerade in Deutschland…
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