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Tunnelblick: Chthonic

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Es ist nicht unbedingt zu erwarten, dass der Sänger einer Image-lastigen Black Metal-Band wie Chthonic den Weg zum Metal über Bon Jovi gefunden hat. Bei Freddy ist es aber genau so gelaufen.

Zum Glück kamen bald Anthrax und lehrten ihn, was Metal wirklich kann. Seit dem ist der Mann bekehrt und macht sich Gedanken – vor allem in musikalischer Hinsicht, denn stupides Gelärme gefällt ihm gar nicht.

Doch lest selber:

Was hat dich zum Heavy Metal gebracht?

Ein Angestellter in einem Plattenladen hat mir, als ich 14 war, Bon Jovi gezeigt. Das ist zwar kein Metal, war aber mein erster Kontakt zur Rock Musik. Von dort ging es dann weiter zu immer härterer und härterer Musik. Von Anthrax, Metallica, Slayer, Iron Maiden und Megadeth zu Carcass, Death, Obituary, Mayhem, Darkthrone, Emperor…


Wer verkörpert für dich den Metal am meisten und warum?

Anthrax.

Die erzählen einem nicht lediglich was von Helden, Bösewichten oder Mädels in ihren Songs, sondern legen auch Wert auf öffentliche Themen. Außerdem versuchen sie nicht einfach nur, schneller oder technischer zu sein, sondern klingen in meinen Ohren deutlich mehr nach wirklicher Musik.

Was ist das beste Metal-Album aller Zeiten?

Metallica …AND JUSTICE FOR ALL

Was ist die wichtigste Metal Band ever für dich?

Anthrax (Jesse sagt, hier sollten auch Pantera genannt werden!!)


Was bedeutet Heavy Metal für dich generell: Lifestyle oder Musik?

Beides.

Was ist die Zukunft des Heavy Metal – was passiert als nächstes?

Es geht nicht nur um die Kreativität der Musik, sondern auch um die Dinge, die uns in unserem Leben umgeben. Das bedeutet für uns das Allermeiste. Und genau darüber können wir mit unserer Musik laut und deutlich sprechen.

Was war das verrückteste, das du als Metal-Musiker jemals gemacht hast?

Naja, ich bin doch auch nur eine kleine Schach-Figur im großen politischen Spiel.

In welchem Land gehst du am liebsten auf Tour – und warum?

Kanada, denn die Fans da sind einfach verrückt.

Was war der größte Fehler, den du in deiner Karriere bisher begangen hast?

Gar nichts bisher.

Was war der Höhepunkt deiner Karriere bisher?

Wir haben beim Ozzfest und beim Wacken:Open:Air gespielt.

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Venom: Darum tritt die Band kaum in den USA auf

Obwohl Venom erst kürzlich mit INTO OBLIVION (hier Review lesen) ein neues Album veröffentlicht haben, sind ihre angepeilten Auftritte in den USA rar gesät. Gitarrist Rage erklärte nun im Interview mit Rock Interview Series die Gründe dafür – und spekulierte, dass die entsprechenden Probleme wohl auch weiterhin bestehen bleiben. Komplizierte Einreise „Das Problem mit den USA – und es wird immer schlimmer – ist, dass wir Visa und dergleichen benötigen. Und die sind echt teuer“, erklärte Rage. „Ich glaube, es sind zwischen 7.000 und 9.000 US-Dollar. Und das nur für die drei Bandmitglieder. Klar, die Weltlage ist angespannt, die Spritpreise…
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