Toggle menu

Metal Hammer

Search

Namensstreit um Rock am Ring 2015 geht weiter

von
teilen
mailen
teilen

[Update 30.09.2014:] Ziemlich genau einen Monat, nachdem der Namensstreit beigelegt schien, schlägt der Nürburgring wieder gegen „Rock am Ring“.

Erneut möchte die Nürburgring GmbH eine einstweilige Verfügung durchsetzen, um zu verhindern, dass der Begriff „Rock am Ring“ von Marek Lieberberg und seiner Konzertagentur MLK verwendet werden darf.

Lieberberg empfindet die erneute Androhung, Klage einreichen zu wollen, als Taktik, der er mit einiger „Gelassenheit“ begegnen werde: „Offenbar will man mit diesem Vorstoß von der Unsicherheit über die eigenen Festivalpläne am Nürburgring ablenken.“

Die Grüne Hölle und Rock am Ring schwärzen sich derzeit regelmäßig gegenseitig an und werfen sich Unzulänglichkeiten vor.

[Originalmeldung vom 29.08.2014: ]Rock am Ring bleibt Rock am Ring – der Streit um den Namen des Festivals scheint beigelegt. Das berichtet der Rolling Stone unter Berufung auf „RP Online“.

Das Oberlandesgericht Koblenz habe am Freitag (29.08.2014) eine einstweilige Verfügung für die Namensrechte aufgehoben, heißt es. Zwei Geschäftspartner hätten dem Gericht versichert, dass Name und Idee zu „Rock am Ring“ von Marek Lieberberg stammten – belegt durch eine E-Mail. Diese Erkenntnisse lagen dem gericht zuletzt noch nicht vor, weshalb es schien, als müsste Rock am Ring zum Umzug umbenannt werden.

Damit ist jetzt klar: Marek Lieberberg und MLK dürfen den Namen Rock am Ring weiterhin verwenden wann und wo sie wollen. Damit steht dem Umzug des Festivals kaum noch etwas im Wege: Der neue Standort soll in Kürze final bekannt gegeben werden. Mönchengladbach gab dem Festival bereits grünes Licht für eine neue Location. Offizielle Genehmigungen fehlten zuletzt noch, diese seien allerdings nur noch Formalitäten, hieß es damals.

Rock am Ring 2015 soll vom 05.-07.06.2015 stattfinden. Welche Bands spielen, ist noch unbekannt, obwohl die Planungen schon fortgeschritten seien.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
mailen
teilen
Klage gegen Steven Tyler wegen Missbrauch darf weitergehen

Aerosmith-Frontmann Steven Tyler wurde schon von mehreren Frauen angeklagt, er habe sie in den Siebzigern sexuell missbraucht. Darunter auch Julia Misley, ehemals Holcomb, die ihn wegen sexueller Nötigung einer Minderjährigen und Nötigung zu einer Abtreibung anklagte. Klage geht in Kalifornien weiter Los Angeles-County-Richterin Patricia A. Young wies Misleys Klagen wegen angeblichen Missbrauchs in Oregon, Washington und Massachusetts ab. Dabei berief sie sich auf die Gesetze zum Schutzalter und zur Verjährungsfrist in den jeweiligen Bundesstaaten. Die in Kalifornien erhobenen Anklagen gegen Steven Tyler können jedoch weiterverfolgt werden. Die Richterin machte ihren Entschluss so deutlich, dass einer von Misleys Anwälten vorgeschlagen haben…
Weiterlesen
Zur Startseite