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Moonsorrow äußern sich zu Nazi-Vorwürfen

Paganfest von Antifaschisten angegriffen

Die Pagan Metaller Moonsorrow sahen sich kürzlich Anfeindungen von Seiten der Antifa ausgesetzt und äußern sich jetzt in einem offiziellen Statement dazu – sie hätten mit Politik nichts am Hut.
Foto:
P. Kupfer
Moonsorrow, live, Wacken 2011

Moonsorrow legen laut ihrem Statement Wert darauf, von der Nazi-Bewegung weder fasziniert, noch Teil davon zu sein. Sie seien keine politische Band und hätten keine Verbindungen zu politischen Parteien oder Vereinigungen. Weder in Finnland, noch sonst wo in der Welt.

Vorausgegangen war ein Aufruf der Antifa, das im Rahmen der Paganfest stattfindende Konzert von Moonsorrow am 17. April in Berlin zu verhindern. Als Grund wurden obskure Verweise auf Runen im Schriftzug etc. angeführt.

Moonsorrow-Sänger Ville Sorvali betont dabei ausdrücklich, gegen Faschismus und jegliche Beschränkung der freien Meinungsäußerung zu sein. Außerdem sei die fragliche, angeblich an die SS-Rune erinnernde Schreibart des „S“ in Moonsorrow, nur deswegen so, wie sie ist, weil der Buchstabe mit den anderen harmonieren solle. Das Logo sei vor Jahren entworfen und seit dem nie geändert worden.

Auch der Textverweis vom Song ‘Blood Of An Apostate’ auf ein altes Nazi-Lied sei falsch, denn keines der Moonsorrow-Mitglieder habe von der Existenz eines solchen Songs gewusst. Außerdem basiere der eigene Text auf der finnischen Geschichte um den Mord an Bischof Henrik.

 



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