Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hören vs. spielen: ‘Nothing Else Matters’ ist Dauerbrenner

von
teilen
mailen
teilen

Sommerzeit bedeutet laue Abende in geselliger Runde, bei denen zuweile gerne mal die Gitarre ausgepackt wird. Doch selten sind dabei aktuelle Charthits zu hören. Vielmehr erklingen häufig vertraute Töne wie die von ‘Nothing Else Matters’, ‘Knockin’ On Heaven’s Door’ oder ‘Come As You Are’. Ähnlich verhält es sich mit den Klängen der Straßenmusikanten, die durch die städtischen Fußgängerzonen hallen.

Es ist ein scheinbar obskures Phänomen, dass sich das aktuelle Hörerlebnis stark von dem unterscheidet, was selbst Musizierende gerne spielen oder erlernen möchten. Bei einer Google-Suche nach den „meistgesuchten Akkorden“ zeigt sich ein klares Bild: Klassiker dominieren die Notenständer. Seiten wie Chordify bieten Notenfolgen von Tausenden Liedern aller Musik-Genres an. Auch auch hier zeichnet sich ein klarer Trend ab.

Alt vor neu

Genannte Seite hat sich kürzlich einer Analyse gewidmet und die beliebtesten Suchanfragen von 2020 bis 2025 ausgewertet. Zwei Jahre in Folge war Metallicas Dauerbrenner ‘Nothing Else Matters’ (1991) auf Platz 1 der meistgesuchten Lieder und hält sich stets in den oberen Rängen. Auch Nirvanas ‘Come As You Are’ (1991), ‘Creep’(1992) von Radiohead, ‘Zombie’ (1994) von The Cranberries oder ‘Wonderwall’ (1995) von Oasis stehen ganz oben in den Suchanfragen.

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Sehr beliebt sind auch noch ältere Songs wie beispielsweise ‘Simple Man’ (1973) von Lynyrd Skynyrd, Bob Dylans ‘Knockin’ On Heaven’s Door’ (1973), Pink Floyds ‘Wish You Were Here’ (1975) oder ‘Hotel California’ (1976) von den Eagles gehen immer. Neuere Hits, die in den Clubs laufen und sich etwa auf diversen Playlisten tummeln, sind dagegen weniger beliebt, wenn es darum geht, diese selbst auf einem Instrument zu spielen.

Chordify meint, eine Erklärung für diesen Umstand zu haben – und diese ergibt durchaus Sinn. Zum einen sind die erwähnten Songs den meisten Menschen vertraut. Wer nicht ganz textsicher ist, kann zumindest die eingängige Melodie mitsummen. Zum anderen sind die Akkordfolgen der „Oldies“ vergleichsweise einfach und klar strukturiert. Diese Kriterien erfüllen zum Teil auch neuere Songs, jedoch bleiben sie scheinbar nicht derart lange im kollektiven Gedächtnis wie die klassischen Hits.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

Heißes Angebot zum Open Air-Sommer: Keine Festival-Reportage verpassen, sechs Ausgaben METAL HAMMER abstauben und ordentlich sparen: 6 Hefte zum Sonderpreis für nur 19,95 € statt 59,40 € – jetzt limitiert im Festival-Abo-Deal unter www.metal-hammer.de/festivalabo/!

teilen
mailen
teilen
Tarja: Bestimmerin mit Gefühl und Teamgeist

Das komplette Interview mit Tarja findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Wie ergab sich der Beitrag von Dani Filth von Cradle Of Filth für den Song ‘I Don’t Care’. Tarja: Dani ist das perfekte Beispiel für den Kontrast, den ich für FRISSON NOIR generell gesucht habe. Anfangs traute ich mich nicht, ihn zu fragen. Irgendwann habe ich ihm einfach eine Nachricht geschickt und meinen Wunsch geäußert. Schon nach fünf Minuten kam seine Antwort: „Hallo Tarja, ich würde sehr…
Weiterlesen
Zur Startseite