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Kirk Hammett (Metallica): „Pop-Musik ist Mist“

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Metallica-Saitenhexer Kirk Hammett hat seine Meinung zur derzeit angesagten Pop-Musik kundgetan — und die ist alles andere als positiv. So hat der Lockenkopf Pop und das zugehörige Songwriting als „Mist“ bezeichnet — und das kurz nachdem das frühere Exodus-Mitglied mit einem unzweideutigen Shirt einen Seitenhieb auf Taylor Swift abgesetzt hat.

Höheres Niveau

Jedenfalls gab Kirk Hammett im Interview bei der The Irish Times zu Protokoll: „Ich habe angefangen, indem ich von Schallplatten gelernt habe. Ich habe versucht, mein Gehör zu schulen und Songs sowie Gitarrensoli zu lernen, indem ich die Platten immer und immer wieder abgespielt habe. Und das war eine echte Herausforderung, denn wenn man drei verschiedene Gitarristen zusammenbrachte und sagte: ‚Okay, spielt mal ‚I’m the One‘ vom ersten Van-Halen-Album‘, dann spielte es jeder der drei anders. Das hatte seinen ganz eigenen Reiz.

Ich vermisse diese Zeiten ein wenig, in denen man sich das Wissen wirklich hart erarbeiten musste – denn genau in diesem Ringen liegt der Kern der Sache. Es sind die Entschlossenheit und die gleichzeitige Inspiration, die einen dazu bringen, eigene Dinge zu entwickeln und schließlich einen eigenen Sound und Stil zu finden. Ich mache mir allerdings Sorgen darüber, wie perfekt heutzutage alles ist – vor allem, was das handwerkliche Können der Musiker angeht. Es ist zwar großartig, dass all diese Gitarristen über ein so enormes technisches Wissen verfügen, aber ich frage mich, wohin das führen wird.

Ferngesteuert?

Ich hoffe, es führt zu einer besseren Qualität von Pop-Musik – von populärer Musik überhaupt – und zu besserem Songwriting. Denn im Moment sind Songwriting und Pop-Musik einfach Mist. Ich hoffe, dass all die großartigen Musiker, die sich ihr Wissen heute selbst über das Internet aneignen können, diesen Schritt wagen: Dass sie all das Gelernte und all die Inspiration nutzen, um etwas Neues zu erschaffen – neue Songs, die Zukunft der Musik –, und zwar auf einem höheren Niveau als bisher. Denn ich sage es noch einmal: M-I-S-T. Mist. Entschuldigung an alle Pop-Fans da draußen.“

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Diese Aussage passt auf jeden Fall zu einem T-Shirt, das der 63-Jährige zuletzt bei einem Konzert anhatte. Und zwar trug der Metallica-Lead-Gitarrist am 13. Juni 2026 beim Stelldichein der „Four Horsemen“ in der Puskás Arénain Budapest ein Leibchen, mit dem der auf Hawaii sowie in Kalifornien residierende US-Amerikaner auf spaßige Weise Taylor Swift kritisierte. So war auf der Textilie zum einen ein Bild der 36-Jährigen mit komplett weißen Augen zu sehen. Zum anderen hatte es der fies-augenzwinkernde Schriftzug „Taylor Swift is a CIA Psyop“ richtig in sich, was heißen sollte, dass der Pop-Star vom US-Nachrichtendienst ferngesteuert ist, um die Massen zu kontrollieren.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Metallica doodlen durch Deutschland

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