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Deswegen gibt es Paradise Lost schon so lange

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Die meisten Bands machen heutzutage fast regelmäßig Line-up-Veränderungen durch. Kein Wunder: Menschen entwickeln sich weiter und leben sich auseinander. Paradise Lost bilden hierbei eine große Ausnahme. Die Briten spielen seit 38 Jahren in fast identischem Line-up. Einzig ihr Schlagzeug bekommt regelmäßige Besetzungswechsel.

Sinn für Humor

In einem Interview mit Metal.de erklärt Gitarrist und Keyboarder Gregor Mackintosh, was seiner Meinung nach zu dieser Langlebigkeit führt. Er sagt: „Es gibt ein paar Dinge, die dafür wichtig sind. Erstens, Sinn für Humor. Man sollte einen ähnlichen Sinn für Humor haben. 

Er muss nicht gut sein, aber er sollte einigermaßen übereinstimmen, sodass man über dieselben Dinge lachen kann“, fügt er hinzu. Außerdem nehmen wir unsere Musik sehr erst, aber wir haben uns selbst nie besonders ernst genommen. Wir haben immer vom Rand gelacht und keinem Hype geglaubt.

Bodenständigkeit

Wir hatten unsere Füße immer fest auf dem Boden. Und davon abgesehen braucht man auch Akzeptanz. Man lernt bald, wie weit man die Leute treiben kann, wann man sie alleine lassen sollte und wann sie ihren Freiraum brauchen. Das ist sehr einfach, wenn man es mal verstanden hat“, meint der Gitarrist.

Aber auch Paradise Lost mussten diesen Punkt erst mal erreichen. Mackintosh sagt: „Wir haben lange gebraucht, das alles herauszufinden. Wir hatten unsere Höhen und Tiefen. Aktuell ist es einfacher denn je. Wenn wir uns sehen, erzählen wir uns erst mal, was die letzten zwei Monate so los war. Diese Akzeptanz ist wirklich wichtig.“

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Auf die Frage, ob er die Band als Art zweite Familie sehe, antwortet er: „Ja. Abgesehen von meiner echten Familie ist sie die einzige Konstante in meinem Leben, denn die Dinge kommen und gehen. Aber die Band war immer irgendwie da, seit ich 18 Jahre alt war. Sie sind schon so lange da wie meine Familie es ist.“


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