Wie die wiederauferstandenen Children Of Bodom bereits verlauten ließen, werden die Melodic Death Metal-Granden weiter auf der Bühne die Musik von Alexi Laiho zelebrieren. Nun hat das Quintett (vorerst) zwei Shows angekündigt. Die Finnen fungieren nächstes Jahr beim Tuska Festival (2. bis 4. Juli) als Co-Headliner und treten außerdem beim Provinssi Festival (1. bis 3. Juli) in Seinajoki auf.
Wichtig für viele Menschen
Diesen Februar gaben die übrigen Mitglieder von Children Of Bodom im Club Tavastia in Helsinki zwei Gastspiele, bei denen sie das musikalische Vermächtnis von Laiho würdigten. Die Konzerte firmierten unter dem Motto „Children Of Bodom – A Celebration Of Music“. Dafür holten die langjährigen Mitglieder Henkka Seppälä (Bass), Janne Wirman (Keyboard) und Jaska Raatikainen (Schlagzeug) den früheren Gitarristn Alexander Kuoppala zurück und rekrituierten überdies Lost Society-Frontmann und -Gitarrist Samy Elbanna.
Nach den beiden Tribut-Shows meldeten sich Children Of Bodom im April in den Sozialen Medien zu Wort und kündigten weitere Gigs an: „Wir möchten uns noch einmal für die großartige Resonanz auf unsere beiden ‚Celebration Of Music‘-Abende in Helsinki und die unvergessliche ‚Bodom Night‘ in Espoo bedanken. Die Stimmung im Publikum hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen und für uns alle für emotionale Momente gesorgt! Zudem hat es uns vor Augen geführt, welch großen Einfluss die Musik von Bodom auf so viele Menschen hatte. Wie viele von euch sicher wissen, jährt sich das Bestehen von Bodoms Musik im Jahr 2027 zum 30. Mal. Mögen die Feierlichkeiten weitergehen.“
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Des Weiteren zog Wirman im Interview bei This Day In Metal ein äußerst positives Fazit hinsichtlich der Leistung von Samy Elbanna: „Er war echt der Wahnsinn. Und er war schon so gut eingespielt, als wir unsere erste Band-Probe hatten. Schon drei oder vier Monate vor den Shows, als wir mit dem Proben anfingen, beherrschte er bereits alles – während ich mich gerade erst wieder erinnern musste: ,Wie zur Hölle geht das noch mal?‘ Er war also extrem gut vorbereitet und eingespielt. Er ist ein junger, begeisterungsfähiger Kerl, und ich mag ihn sehr. Er hat auch wirklich viel geübt.
Ich glaube, man braucht enorm viel Übung, um all das hinzubekommen, was Alexi auf diesen Alben eingespielt hat. Meiner Meinung nach war seine Leistung makellos. Sämtliche Gitarrensoli und Leadparts waren einfach perfekt. Natürlich wissen wir alle, wie verdammt talentiert Alexi war – es hat uns immer wieder beeindruckt, wie er die komplexesten Riffs spielen und gleichzeitig singen oder schreien konnte. Ich weiß, dass es einige Passagen gab, die für Samy wirklich schwierig waren, aber er hat sie gemeistert. Ich kann mir kaum vorstellen, wie viel er dafür geübt haben muss.“
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