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Slayer: Tom Araya über Nackenprobleme, Konzerte, Alter

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Im Metal – gerade am extremeren Rand wie dem Thrash – ist das Alter ein verflixtes Thema. Es macht vor keinem gedienten Riff-Söldner halt, das hohe Energie-Level darf aber weder in Songs, noch in Auftritten sinken.

Was das bedeutet, hat Slayer-Sänger Tom Araya am eigenen Leib gemerkt. Er musste sich nach über 25 Jahren Headbangen einer Operation unterziehen, nach der er jetzt eine Metall-Platte im Genick hat. Eine Frage de Alters, wie er jetzt erklärte:

„Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem so was passiert. Manche Menschen haben Glück und bleiben davon verschont, andere ahnen nichts und fallen tot um.“

Dass Tom Araya sich auch selten die Zeit nimmt, sich wirklich auszukurieren, macht die Sache natürlich nicht besser. Es drägnt sich daher zum wiederholten Mal die Frage auf, wie lange Slayer noch weiter thrashen werden. Tom Araya weiß es selber nicht genau:

„Das ist eine schwere Frage, vor allem wenn man bedenkt, wie es mir grad geht. Mir geht es super, aber vor sechs Monaten war alles noch ganz schön anders. […] Die Uhr tickt. […] Wir wissen, dass es nicht ewig weiter geht. Ab wann werden wir wie alte Männer auf der Bühne aussehen? Ich denke, das dauert noch etwas.“

Ein weiteres Album sollte da auf jeden Fall noch drin sein. Es wäre der Nachfolger zu WORLD PAINTED BLOOD (2009) und das elfte Studio-Album von Slayer.

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