Toggle menu

Metal Hammer

Search

Blaze Bayley PROMISE AND TERROR Review

teilen
mailen
teilen
von

Da macht sich der ehemalige Wolfsbane-/Iron Maiden-Shouter Blaze Bayley das Leben aber selbst unnötig schwer, wenn er seinem neuen Werk einen für die irritierenden, düster-schrammeligen Eröffnungssong wie ‘Watching The Night Sky’ voranstellt… Egal, denn ansonsten geht es auf PROMISE AND TERROR melodisch, flott und hart bis heftig zur Sache, wobei sich Bayley songwriterisch vage an VIRTUAL XI, dem letzten Iron Maiden-Werk mit seiner Beteiligung, orientiert.

Gleich die zweite Nummer ‘Madness And Sorrow’ könnte als Bayleys ‘Futureal’ durchgehen – schnelle, treibende Stücke wie das sich anschließende ‘1633’ oder das hymnische ‘Time To Dare’ unterscheiden sich von einschlägigen Gassenhauern des NwoBHM-Flaggschiffs lediglich durch die rüdere, puristischere Gitarrenarbeit.

Auch das Gestaltungsmittel der Tempovariation beherrscht der Brite perfekt und sorgt so für eine gelungene Dynamik auf dem Album: Da kommt ein stoischer Marsch wie ‘God Of Speed’ oder ein schwerfällig-elegisches, über sechsminütiges Opus wie ‘City Of Bones’ ebenso zu Gehör wie das auf hohem Tempo durchrockende ‘Surrounded By Sadness’ oder das wehmütig mit akustischen Gitarren und Bayleys A-cappella-Gesängen beginnende und dann virtuos explodierende ‘The Trace Of Things That Have No Words’. So ist Kurzweil und purer Hörgenuss garantiert. Super Sache, das Ding!

Andreas Schöwe

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE ARTIKEL

Ex-Iron Maiden-Gitarrist freut sich über Hall Of Fame-Aufnahme

Ex-Iron Maiden-Gitarrist Dennis Stratton möchte gerne zur Rock & Roll Hall Of Fame-Zeremonie, respektiert aber die Entscheidung der Band.

Iron Maiden-Doku: Blaze Bayley kommt schlecht weg

Der frühere Iron Maiden-Gitarrist Dennis Stratton findet die neue Dokumentation zwar super, hat jedoch zwei Kritikpunkte anzubringen.

Iron Maiden: Dickinsons Rückkehr war Gottes Plan

Nicko McBrain glaubt, dass höhere Mächte im Spiel waren, als Bruce Dickinson 1999 wieder bei Iron Maiden einstieg und Adrian Smith mitbrachte.

teilen
mailen
teilen
Iron Maiden-Doku: Blaze Bayley kommt schlecht weg

Seit vergangenen Donnerstag ist ‘Iron Maiden: Burning Ambition’ in ausgewählten deutschen Kinos zu sehen. Dennis Stratton, der einstige Gitarrist der Eisernen Jungfrauen, konnte sich den Dokumentarfilm bereits zwei Mal zu Gemüte führen — und hat kürzlich seine Eindrücke in einem Interview bei Paulieflix zu Protokoll gegeben. Die zwei Kernpunkte seiner Analyse: Blaze Bayley, der zwischenzeitliche Vertreter von Bruce Dickinson, kommt nicht gut weg — und die Anfangsphase der Gruppe wurde zu schnell abgehandelt. Ungerecht Im Gespräch erzählt Stratton, der von Ende 1979 bis 1980 bei Iron Maiden spielte, wie er auf dem roten Teppich bei der Premiere in London zum…
Weiterlesen
Zur Startseite