Toggle menu

Metal Hammer

Search

Iron Maiden: Dickinsons Rückkehr war Gottes Plan

von
teilen
mailen
teilen

Seit 27 Jahren ist Bruce Dickinson nun schon wieder festes Mitglied bei Iron Maiden. In einem aktuellen Interview mit dem Kerrang!-Magazin hat sich nun Schlagzeuger Nicko McBrain (welcher bekanntlich nicht mehr mit der Band live auftritt) an den Augenblick der Rückkehr der „air raid siren“ erinnert. Für den 73-Jährigen war es schlichtweg Gottes Fügung — auch wenn ihm der Alleingang seines Kumpels damals überhaupt nicht geschmeckt hat.

Was raus muss, muss raus

1993 entschloss sich Dickinson, sich erst einmal auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Bei Iron Maiden stand fortan ein gewisser Blaze Bayley am Mikro — bis Bruce eben doch wieder bei Steve Harris und Co. vorstellig wurde. Bei jenem Treffen 1999 in Brighton konnte McBrain dann nicht anders, als dem Sänger seine Meinung zu geigen. „Ich wusste, ich musste etwas zu ihn sagen, denn so habe ich mich nun mal gefühlt“, rekapituliert Nicko. „Dadurch, dass er nach der Hälfte der ‚Fear Of The Dark’-Tour verkündete, dass er geht, fühlte ich mich von ihm betrogen. So dachte ich mir: ‚Ich werde dies mit ihm hinter uns lassen müssen.’

Es gab Zweifel an seinen Motiven, als er zurückkam. Doch nach diesem ersten Treffen in Brighton war es erledigt. Wir waren im Pub, und ich legte meinen Arm um ihn und sagte: ‚Schau her, Kumpel, es ist großartig, ich bin froh, dass du wieder da bist, aber ich kann nicht verändern, was ich fühle und was ich darüber gesagt habe. Ich liebe dich, aber so sieht es in mir aus.’ Er drehte sich einfach um und sagte: ‚Ich würde es gar nicht anders wollen, Nicko. Ich liebe dich auch.’ Und das war das letzte Mal, dass wir jemals — bis zum heutigen Tag —, darüber gesprochen haben.“

Auf die Nachfrage, was das über ihn und Dickinson aussagt, erwiderte der 1999 zum Christentum konvertierte McBrain: „Das zeigt mir den Ernst und die Wahrheit in seinem Herzen. Ich musste das zu Bruce sagen. […] Es hat mich beschäftigt. Ich glaube, es war alles Gottes Plan — nicht der von Rod [Smallwood, Iron Maiden-Manager _ Anm.d.A.]. Denn wer hätte es planen können außer Gott: ‚Okay, ihr werdet euch einen neuen Sänger holen, dann werdet ihr den alten zurückholen, und er wird Adrian Smith mitbringen, und dann werdet ihr diese Alben machen.’ Wir kamen mit BRAVE NEW WORLD zurück, womit wir wieder in den Stadien auftraten, die uns auf die Landkarte gesetzt hatten. Bruce und Adrian haben die Band komplettiert.“


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Neuer Iron Maiden-Film enthüllt ein paar Geheimnisse

Die Eisernen Jungfrauen um Bassist Steve Harris und Frontmann Bruce Dickinson haben kürzlich eine neue Dokumentation über die Band angekündigt. ‘Iron Maiden: Burning Ambition’ wird am 7. Mai 2026 in die Kinos kommen. In einem neuen Interview bei Kazagastão hat nun Gitarrist Adrian Smith über den Film gesprochen und angedeutet, dass durch den Streifen Dinge aufgedeckt werden, von denen man bislang noch nichts wusste. Offenbarungen Zunächst bestätigte Smith lediglich, dass er ‘Iron Maiden: Burning Ambition’ selbst schon gesehen hat: ‘Ja, das habe ich. Und ich habe den Film wirklich genossen, was lustig klingen könnte. Aber manchmal verhält es sich so, wenn…
Weiterlesen
Zur Startseite