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Letlive. IF I’M THE DEVIL

Rock, Epitaph/Indigo (11 Songs / VÖ: erschienen)

6/ 7
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Foto: Promo

Was für ein Album, Freunde! Gut, zugegeben: Dass Letlive. auch auf ihrem vierten Album liefern würden, war abzusehen, zeichnet sich die Diskografie der progressiven Post Hardcore-Formation doch seit jeher durch sehr hohe Qualität aus. IF I’M THE DEVIL… legt aber trotzdem noch mal eine Schippe drauf. Bereits der hervorragende Opener ‘I’ve Learned To Love Myself’ an der Bruchgrenze zwischen A BEAUTIFUL LIE-30 Seconds To Mars, SAVE ROCK’N’ROLL-Fall Out Boy und THAT’S THE SPIRIT-Bring Me The Horizon beweist, was auf den Hörer zukommt. Die unglaubliche Stimme von Frontmann Jason Aalon Alexander Butler wird exzellent in Szene gesetzt und in episch-opulentes Pop-Songwriting eingebettet, das durch seine schweren Gitarren eine glasklare Tiefe mitbringt. Doch das ist bei Weitem nicht alles: Letlive. präsentieren sich auf dieser Scheibe mit all ihren Facetten, holen mal die Punk-Aggressivität aus der Schublade (‘Good Mourning, America’), zeigen große Stadiondramatik (‘Who You Are Not’, ‘Reluctantly Dead’), beweisen, dass sie auch geradlinigen Rock beherrschen (‘Elephant’) und deuten unglaublich authentische Radioqualitäten an (‘Copper Colored Quiet’). Zugegeben: Das Songwriting war selbst auf dem Hit-Vorgänger THE BLACKEST BEAUTIFUL (2013) noch härter, und Letlive. haben die vertrackte Komplexität früherer Tage drastisch reduziert, um mehr Platz für großes Drama zu haben. Das steht der Band aber dennoch ganz ausgezeichnet und qualifiziert IF I’M THE DEVIL… für einen Platz direkt neben dem hervorragenden Fall Out Boy-Comeback SAVE ROCK’N’ROLL von 2012. Stark.

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Tommy Aldridge ehrt Ozzy Osbourne und weitere

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