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20 Jahre Quake: Darum ist der Shooter ein Meilenstein

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Es kommt uns vor, als wäre es gestern gewesen, dass wir zum ersten Mal Quake gespielt und uns in den blutigen Shooter  verliebt habe. Heute feiert der Meilenstein seinen 20. Geburtstag – am 22. Juni 1996 wurde der erste Teil veröffentlicht und hat seitdem nichts von seiner Faszination verloren. Hier sind fünf Gründe, warum Quake kein Stück gealtert ist:

Schon die Verpackung war zeitlos

Die Box ist nahezu komplett schwarz, in der Mitte prangt das rostige und ikonische Q-Logo und nimmt fast die komplette Fläche ein. Was 1996 schon schick und verdammt stylish aussah, könnte selbst 20 Jahre später zwischen aktuellen Titeln im Regal stehen und würde dabei kein bisschen alt aussehen: Das Logo und die Verpackung sind längst zum Kult geworden und beweisen schon vor dem ersten Start des Spiels id Softwares Auge für gutes Design.

Quake: Das Logo ist längst Kult!
Quake: Das Logo ist längst Kult!

Abgefahrenes und außergewöhnliches Gameplay

Klar, im Herzen ist Quake ein schneller Ego-Shooter und die Parallelen zum 1993 veröffentlichten DOOM sind sofort erkennbar. Aber Quake ist noch so viel mehr als nur das: Bestehend aus vier Episoden mit sieben bis acht Levels pro Episode, bietet Quake ein dunkles Gothic-Design mit versteckten Geheimnissen, Schaltern, Schlüsseln, fiesen Gegnern und sogar niedriger Schwerkraft. Das außergewöhnliche Level-Design fängt bereits bei der Wahl des Schwierigkeitsgrad an, denn als Spieler wählt man nicht einfach in einem Menü einen der Modi aus, man muss durch eine Tür gehen, um die Schwierigkeit zu bestimmen. Der Weg zum schweren Grad ist sogar unterbrochen und wenn man nicht aufpasst, fällt man in Lava und stirbt, noch bevor das eigentliche Spiel begonnen hat. Ungeübte Spieler sollen so nicht aus Versehen den für sie falschen Schwierigkeitsgrad wählen.

Es wird aber noch absurder: Da der „Nightmare“-Grad dermaßen schwer und unfair ist, haben die Entwickler ihn bewusst versteckt und man muss ihn erst finden, um Quake auf dem härtesten aller Schwierigkeitsgrade zocken zu können. Wer Quake auf „Nightmare“ durchgespielt hat, für den ist jeder andere Shooter wie ein Kindergeburtstag.

Harter Industrial-Soundtrack

Metal und id Software gehören zusammen wie Butter und Brot. Für Quake hat niemand Geringeres als Trent Reznor von Nine Inch Nails die Musik beigesteuert. Die zehn Tracks sind eine Mischung aus harten Industrialklängen und Umgebungsmusik (Ambient Music). Der Clou: Alle Stücke liegen im CDA-Format vor. Man kann die Quake-CD also einfach in seinen CD-Player legen und unabhängig vom Spiel den Soundtrack von Trent Reznor genießen. id Software hat sogar noch ein kleines Easter-Egg eingebaut: Die im Spiel verteilten Munitionskisten für die Nailgun tragen das Logo der Nine Inch Nails.

id Software

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„DOOM Eternal“: Komponist Mick Gordon ist mit dem Soundtrack unzufrieden und will nicht mehr mit id Software zusammenarbeiten

„DOOM“ aus dem Jahr 2016 wurde von vielen Fans weltweit gefeiert und das auch für den Soundtrack, der aus der Feder des australischen Komponisten Mick Gordon stammt. Die Mischung aus harten Gitarrenriffs und blechernen Industrialklängen sorgt für einen explosiven Mix, der perfekt zum brutalen Egoshooter von Entwickler id Software und Publisher Bethesda passt. Umso größer war die Freude, als bekannt wurde, dass Mick auch beim Nachfolger „DOOM Eternal“ die Musik beisteuern würde. Für den Soundtrack von „DOOM Eternal“ wollte Mick Gordon neue Wege gehen und hat dafür auch mit einem Heavy-Metal-Chor aufgenommen. Im fertigen Spiel klingt die Musik zwar auch…
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