Toggle menu

Metal Hammer

Search

Adrian Smith: Nur wenige Rocker können von Musik leben

von
teilen
mailen
teilen

Musik machen und aufnehmen ist heutzutage leichter als jemals zuvor. Doch das bedeutet nicht automatisch, dass jede Band oder jedes Projekt von (monetärem) Erfolg gekrönt wird. Iron Maiden-Gitarrist Adrian Smith, der am 4. April 2025 mit BLACK LIGHT/WHITE NOISE sein zweites Album mit Richie Kotzen veröffentlicht hat, hat Nachwuchs-Rockern und -Metallern nun einen kleinen Realitäts-Check verabreicht.

Definitionssache

Im Interview beim AMFM Magazine erwiderte Adrian Smith auf die Frage, was er jungen Leuten raten würde, die es im Musikgeschäft schaffen wollen: „Spielt alles, was ihr wollt. Man kann Spaß haben, eine Band haben. Ob man es allerdings als Lebensinhalt machen will, ist etwas komplett anderes. Man muss sich wirklich hingeben. Und man könnte die besten Jahre seines Lebens — von den späten Teenager-Jahren bis zum Ende der Zwanziger — versuchen es zu schaffen und es eben nicht schaffen. Das hängt natürlich davon ab, was ‚es schaffen’ heißt. Wenn man damit Geld verdienen meint, dann machen das nur sehr wenige Leute — dafür muss man in einer Top 40-Band sein.

Und wenn man nur ein jobbender Musiker sein will, kann man lernen Musik zu lesen und Sessions machen. Aber wenn es darum geht in einer Band zu sein, dann ist nur ein winziger Anteil von Bandmusikern erfolgreich und verdient Geld. Jetzt haben es sogar Bands, die Hit-Alben haben, schwer, Geld zu machen, weil niemand mehr Alben kauft. Und das Geld ist knapp. Also ist es sehr, sehr schwierig. Aber ich würde sagen, es ist ein Prozess. Und anhand des Prozesses entscheidet sich, wer dabeibleibt. Zudem muss man auch fast einen Sponsor haben, denn es kostet Geld, eine Band zu veröffentlichen. Früher hat eine Plattenfirma eine Band gesponsert und etwas Geld vorgeschossen, bis sie anfing, selbst Geld zu verdienen. Es ist schwierig. Doch wenn man es machen will, dann stoppt einen nichts, denke ich.“

🛒  IRON MAIDEN-SHIRT BEI AMAZON HOLEN!

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Poison: Bret Michaels bestreitet maßlose Geldforderungen

Poison-Schlagzeuger Rikki Rockett hatte Bret Michaels bekanntlich vorgeworfen, die für dieses Jahr angedachte Jubiläumstournee zum Debütalbum LOOK WHAT THE CAT DRAGGED IN mit seinen überzogenen finanziellen Forderungen torpediert zu haben. Hierauf reagierte der Sänger zwar bereits mit versöhnlichen Tönen, in einem neuen Interview geht der 62-Jährige jedoch nun konkret auf die Vorwürfe ein. Genau hinschauen So gibt es anscheinend bereits Pläne, dass die entsprechende Konzertreise einfach 2027 stattfindet: "Wir werden die Tour hoffentlich einfach ‚40 plus 1’ nennen." Darauf angesprochen, dass er laut Rockett dabei sechs mal so viel Kohle wie die restlichen drei Poison-Mitglieder verdienen will, erwiderte Michaels: "Das werde ich…
Weiterlesen
Zur Startseite