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Aerosmith sagen Las Vegas-Konzert ab

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„Ich habe meine Stimme verloren, aber ich kann nicht darüber sprechen“, gab sich Sänger Steven Tyler humoristisch auf seinem Twitter Account. Sofern die Stimme Tylers es erlaubt, werden Aerosmith vor Jahresende noch 14 weitere Shows im Park Theater im Park MGM spielen. Ein Konzert im September, vier im Oktober, sieben im November und zwei im Dezember.

Aufgrund außergewöhnlich hoher Nachfrage wurden für 2020 bereits 15 weitere Termine – im Rahmen der „Deuces Are Wild“- Konzertreihe bestätigt. „Wir wussten nicht wirklich, was uns erwarten würde, als wir hier in Las Vegas ankamen“, gestand Gitarrist Joe Perry. Schon öfter spielten unterschiedliche Bands und Musiker meist zwei oder drei Wochen mehrere Shows am gleichen Veranstaltungsort. Für die eigenen Vorbereitungen schauten sich Aerosmith selbst einige dieser Auftritte an.

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Laut Perry würden die Bands ihre sonstigen Liveshows dafür ein bisschen reduzieren und ausschmücken. Aerosmith hingegen wollen eine Show schaffen, die nicht nur die eigenen Fans anspricht, sondern auch andere Musik-Liebhaber begeistert und unterhält. Für die Überwachung des Sounds, beauftragten sie unter anderem den Beatles-Archivproduzenten Giles Martin, der mitverantwortlich für den Sound der Beatles-Show „Love“ war.

Keine reguläre Aerosmith-Show

„Ich denke, das Ganze ist ein Lernprozess“, fuhr Perry fort. Aerosmith wollen einerseits richtigen Rock’n’Roll machen, andererseits aber eine große Show abliefern. Beides zusammen sorgte wohl ständig für Reibereien, was nicht zuletzt an dem vielen „computerisierten Zeug“ lag, wie Perry es selbst nannte. „Man kann es nicht wie eine reguläre Show leiten“, erklärte er. Dafür gäbe es zu viele bewegliche Teile und vier oder fünf unterschiedliche Bereiche, in denen die Dinge von ganz unterschiedlichen Leuten geregelt werden würden.

Da sie auf Background-Tänzer und ähnliche Show-Elemente verzichten wollten, versuchten Aerosmith das Niveau der Musik selbst zu heben. So erweiterten sie ihr Team um einen Percussionisten und einen Background-Sänger. Allerdings war schon beim ersten Durchlauf klar, je mehr sie von dem essenziellen Aerosmith-Elementen einbrachten, umso besser wurde die Show und die Produktion und umso lockerer die Musiker. „Wahrscheinlich so, wie wenn wir einen Nachmittagsauftritt in einem Club spielen würden. Diese Art von locker“, erklärte Perry abschließend.

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