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Amorphis: Interview mit Esa Holopainen zu SKYFORGER

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Seit Amorphis 1991 ihre erste EP DISMENT OF SOUL veröffentlichten, ist viel passiert. Eines der wichtigsten Ereignisse war zweifelsfrei der Eintritt von Sänger Tomi Joutsen 2005. „Als Tomi zu uns kam, hat die Band ihre Leidenschaft wieder gefunden. Das war der Beginn einer neuen Ära“, erinnert sich Esa Holopainen an den letzten Line-up-Wechsel beim finnischen Kalevala-Metal-Urgestein, der mittlerweile vier Jahre und drei Alben zurückliegt.

Seit der Neubesetzung am Mikro haben Amorphis Rückenwind, schrauben mehr und mehr die progressiven Elemente zurück und konzentrieren sich auf das, was sie Mitte der 1990er Jahre zum heißesten Musik-Export aus dem Land der tausend Seen gemacht hat: brillante Melodien, virtuose Dynamik und das perfekt inszenierte Wechselspiel aus glasklarem Singsang und markerschütterndem Gutturalgrunzen. Anno Domini 2009 sind Esa Holopainen und seine Nordmänner nun zum zweiten Mal auf dem Höhepunkt ihres kreativen Schaffens angelangt und liefern mit SKYFORGER endlich den würdigen Nachfolger zum 1996er Opus Magnum ELEGY ab. „Erst kürzlich habe ich mir ELEGY noch einmal angehört und ich finde es immer noch sehr anziehend. Auf dem Album sind einige unserer großartigsten Songs enthalten“, bestätigt der Amorphis-Gitarist die Zeitlosigkeit dieses Metal-Klassikers. „ Sich alte Alben anzuhören verschafft einem tolle Erinnerungen an Ereignisse und Gefühle, die man längst vergessen hatte.“

Einen ähnlichen Effekt wird wohl auch SKYFORGER auf die Amorphis-Fangemeinde haben. Tracks wie der Opener ‘Sampo’, die fast schon poppige Single ‘Silver Bride’, das überragende ‘Skyforger’ oder der Rausschmeißer ‘From Earth I Rose’ bilden die Stützpfeiler des perfekt austarierten Metal-Manifests. „Es ist enorm wichtig, so etwas wie Drama auf einem Album zu haben. Es muss intensiv beginnen, dann hast du ein paar launischere Parts und am Ende bekommst du den finalen Kick. Der Fokus des Hörers muss permanent auf dem Album sein, so dass er es von Anfang bis Ende durchhört und zwischendurch ein paar besondere Erlebnisse hat.“ Diese Vorgabe haben Amorphis mit SKYFORGER übererfüllt: Kaum ist der letzte Akkord der Platte verklungen, muss man es noch einmal von vorne hören.


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