Toggle menu

Metal Hammer

Search

Andréa Meyer unter Opfern des Bogenangriffs in Norwegen

von
teilen
mailen
teilen

Die schreckliche Tat im norwegischen Kongsberg, bei der ein Mann scheinbar wahllos mit Pfeil und Bogen um sich schoss und fünf Menschen tötete, ist um einen traurigen Aspekt reicher geworden. Denn unter den Todesopfern ist die deutsche Musikerin Andréa Meyer, die unter anderem unter dem Pseudonym Nebelhexë Alben veröffentlicht hat. Sie wurde lediglich 52 Jahre alt.

Sinnlose Tat

Andréa Meyer lebte in Kongsberg und war nicht nur als Musikern aktiv, sondern auch als Autorin. So schrieb sie unter anderem zum Nachdenken anregende Artikel über die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur, über tierische Instinkte und andere esoterische Themen. Meyer verfasste zudem ein Buch über das Verständnis der nordischen Mythen, Traditionen und der Anbetung von Göttinnen. In einem norwegischen Gothic-Magazin hatte sie die Kolumne „Seriously — The Things That Irritate Nebelhexë“. Aus ihrer zwischenzeitlichen Ehe mit Emperor-Gitarrist Tomas „Samoth“ Haugen hinterlässt sie ihre Tochter Alva.

Empfehlungen der Redaktion
Nach Manchester-Anschlag: Life Of Agony-Drummer irritiert mit rechtspopulistischem Statement

Andréa Meyer war in der Szene sehr geschätzt. So gedenken ihr unter anderem Cradle Of Filth, auf deren Platte THE PRINCIPLE OF EVIL MADE FLESH sie eine Gasteinlage hatte. Darüber hinaus habe Meyer auch auf der Bühne für die Band getanzt. Des Weiteren schreibt der einstige Morbid Angel-Frontmann David Vincent: „Es ist traurig davon zu erfahren, dass meine Freundin unter den sinnlos Ermordeten bei dem Angriff in Norwegen war. Sie war eine wunderschöne, kreative Künstlerin und wird schmerzlich vermisst werden.“

🛒  ESSENSUAL VON NEBELHEXË

Der Täter Espen Andersen Braathen ist ein 37-Jähriger Däne. Laut Polizist Per Thomas Omholt macht Braathen einen „nicht sehr sozialen“ Eindruck. Es sieht so aus, als habe der konvertierte Muslime seine Opfer zufällig ausgewählt. Nach anfänglicher Vermutung gilt ein terroristischer Hintergrund inzwischen als eher unwahrscheinlich.

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Facebook Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Facebook
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Facebook Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Facebook
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
More Cowbell, Baby! – Diese Cowbell-Songs solltet ihr kennen

Die Cowbell (zu deutsch: Kuhglocke) schaffte es, sich von den Nacken zahlreicher Rinder, Ziegen und anderem Vieh zu lösen, und wurde zu einem festen Bestandteil vieler Drum-Kits der 60er- und 70er-, ja, auch 80er-Jahre. Doch glich ihr unverkennbares „Donk! Donk! Donk!“ eher einem perkussivem Sonderling – zumindest bis im April 2000 ein Sketch von und mit Will Ferrell in der Comedy-Show „Saturday Night Live“ lief, welcher der Cowbell zu plötzlicher Popularität verhalf. Darin verkörperte Christopher Walken den fiktiven Produzenten „The Bruce Dickinson“, der bei den Aufnahmen zu Blue Öyster Cults Hit ‘(Don't Fear) The Reaper’ nach mehr und mehr Cowbell…
Weiterlesen
Zur Startseite