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Cradle Of Filth arbeiten bereits an neuem Album

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2025 war ein turbulentes Jahr für Cradle Of FilthNach dem Abgang von Zoë Marie Federoff und Marek „Ashok“ Šmerda im August hatte die Band – allen voran Dani Filth und das Management – mit gewaltigen Image-Problemen zu kämpfen. Eine Sammelklage von sechs ehemaligen Band-Mitgliedern setzte dem Ganzen schließlich die Krone auf. Zu den Klägern gehören neben dem Ehepaar Federoff/Šmerda die ehemalige Keyboarderin und Sängerin Lindsay Schoolcraft, die Ex-Gitarristen Paul Allender und Richard Shaw sowie Sasha Baxter (Sasha Massacre), die in zwei Musikvideos der Band auftrat.

Immer neue Spielregeln

Federoff und Šmerda verließen die Band während der laufenden Tournee, wurden jedoch recht zügig ersetzt. Am Keyboard unterstützt seither die Amerikanerin Kelsey Peters und an der Gitarre der Tscheche Jiří Háb. Allerdings sind die beiden bislang nur als Live-Musiker bei Cradle Of Filth gelistet. Eine offizielle Vorstellung als feste Band-Mitglieder steht noch aus. Das wirft wiederum die Frage auf, in welcher Besetzung das neue Album entstehen wird.

Gegenüber dem australischen Magazin Heavy gibt Dani Filth nämlich an, derzeit an neuem Material zu schreiben. „Damit sind wir fast fertig – in etwa drei Wochen werden wir im Studio sein.“ Wen das „wir“ einschließt, lässt der Brite allerdings offen. Filth gibt lediglich an, dass es noch zu früh sei, um über Details zum neuen Album zu sprechen. „Wir ändern die Spielregeln ständig. Es ist sehr schwer zu sagen, was wir genau tun.“ 

Zuweilen scheint er das tatsächlich nicht zu wissen. Erst Anfang März postete der Musiker ein Bild, auf dem er Poster der 1999er-EP FROM THE CRADLE TO ENSLAVE signiert. Das Komische daran ist die Bildunterschrift, die aufmerksamen Betrachtern etwas lächerlich vorzukommen scheint. „Ich arbeite fleißig am neuen Album“, schreibt Dani Filth zum Foto.

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Im kürzlich geführten Interview erklärt er abschließend, dass die Produktivität der Band in den letzten Jahren teilweise auf den Wunsch nach der Rückkehr zum Publikum nach dem Lockdown zurückzuführen sei. „Wir hatten ein paar fantastische Jahre“, meint er. „Es gab natürlich viel aufzuholen. Deshalb waren wir viel auf Tour und sehr kreativ. Ich denke, wir sind definitiv auf dem richtigen Weg. Die Fans scheinen es zu mögen, und das ist wichtig.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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