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Arch Enemy hätten sich 2014 fast aufgelöst

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Mit der Ankündigung ihres neuen Albums BLOOD DYNASTY und der dazugehörigen Tournee für nächstes Jahr sind Arch Enemy derzeit in aller Munde. Doch das ist nicht selbstverständlich. Als Angela Gossow die Band 2014 verließ, wäre das nämlich fast das Ende von Arch Enemy gewesen, wie Bandchef Michael Amott und Drummer Daniel Erlandsson kürzlich verraten haben.

Tun oder nicht tun?

Zur Feier des zehnten Jubiläums von WAR ETERNAL, welches die erste Scheibe mit Alissa White-Gluz am Mikro war, sprachen Amott und Erlandsson mit den britischen Metal Hammer-Kollegen. „Die Band war ein wenig auseinandergefallen“, gab Erlandsson offen zu. Die Nachricht, dass Gossow ins Management der Band wechselte, führte dazu, dass Michael Amott damals eine klare Frage stellte: „Ich erinnere mich, dass wir ein Treffen hatten und du [Amott] hast gefragt, ob wir weitermachen wollen oder nicht.“

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Was die Band letztendlich zusammenhielt, war das Material, mit dem sie bereits begonnen hatten. Das Album markierte, mit Alissa als neue Sängerin, ein neues Kapitel für die Band. „Wir hatten bereits einige Demos, und diese haben wir in WAR ETERNAL einbezogen. Wir haben wirklich hart an dieser Platte gearbeitet“, erinnert sich Amott. „Wir wussten, dass es untersucht und analysiert werden würde. Ich schätze, es war für uns eine Art Do-or-die-Moment.“

Akzeptanz

Der Gitarrist gesteht jedoch auch, dass er „nicht wirklich große Hoffnungen“ hatte, dass die Fans die neue Frontfrau akzeptieren würden. Zu dieser Zeit war ihm noch nicht klar, dass es „so etwas wie einen Wandel in der Gesellschaft“ gegeben hat und „die Menschen sich heute schneller an neue Dinge schneller gewöhnen.“ Das liege daran, dass er aus einer Zeit stamme, in der es Jahre gedauert habe, ehe sich die Fans etwa an die neuen Sänger von Iron Maiden oder Black Sabbath gewöhnt hatten.

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Dank Social Media und der herausragenden Leistung von White-Gluz verbreitete sich die Kunde schnell, und die Resonanz war überwiegend positiv. „Sie war großartig, die Songs waren großartig. Bei dieser Platte war alles perfekt, denke ich“, fügte Amott hinzu. Der Erfolg von WAR ETERNAL veranlasste sogar andere Musiker, Amott zu fragen, wie Arch Enemy den Übergang so reibungslos gemeistert hatten. „Ich dachte: ‚Ich weiß es nicht. Es war der richtige Moment und das richtige Album.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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