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arte zeigt Glam Rock-Doku

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Dass die interessanten Dinge immer erst spätnachts im Fernsehen laufen, ist zwar sehr schade, aber heutzutage nicht mehr ganz so wild. Denn wer in der Nacht von Sonntag auf Montag um 2 Uhr nicht mehr wach ist, kann sich diese Glam Rock-Doku auch auf der arte concert-Website ansehen. Seit 20.09.2019 und noch bis 25.11.2019 verfügbar.

Sexy und extravagant: Der Glam Rock kommt als musikalisches Versprechen daher. Mit der Trennung der Beatles scheint der Quell übersprudelnder Kreativität versiegt. Doch dann, in den frühen 1970er Jahren, rollt eine neue Musikwelle heran. Ein extrovertierter Umgang mit den Codes der Rock-Musik werden zum Markenzeichen der Glam Rocker um T. Rex, David Bowie oder Roxy Music.

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Der Glam Rock war nach der Trennung der Beatles und vor der Punkrevolution die erste bedeutende Musikrichtung der 1970er Jahre. Der schrille Look der Glam Rocker, eingängige Refrains, Übertreibung bis hin zur Ektase und ein extrovertierter Umgang mit den Codes der Rockmusik machen den Glam Rock zu einem einzigartigen Musikstil.

Glam Rock – ein spektakuläres Kapitel

Vor allem in Großbritannien brachte er Künstler hervor, die Popgeschichte schrieben, darunter T. Rex und natürlich David Bowie, aber auch Roxy Music, Elton John oder Queen. Sie alle bewohnten einen eigenen Planeten, der schillernder und toleranter schien als der Rest der Welt. Doch Glam Rock ist weit mehr als Plateausohlen, hautenge Hosen, Glitter und jede Menge Schminke. Er ist das musikalische Versprechen von Freiheit für eine Generation, die mit der Trennung der Beatles zur Popwaisen wurde.

Wenngleich als Zerrbild, spiegelte der Glam Rock das wahre Gesicht der britischen Jugend mit ihrem Bedürfnis nach sexueller Befreiung und dem Wunsch, sich ein für alle Mal vom damals noch immer herrschenden Konservatismus und Puritanismus loszusagen. Die Dokumentation zeichnet das Porträt dieser kurzen Ära, die mit „Get it on“, „Ziggy Stardust“ und „Virginia Plain“ in die Annalen einging.

Nicht nur weil Glam Rock eines der visuell spektakulärsten Kapitel der Rockgeschichte war, sondern weil er Fragen ansprach, die auch 40 Jahre später noch brandaktuell sind: Mehrdeutigkeit nicht nur in musikalischer, sondern auch in sexueller Hinsicht, die Suche nach Leichtigkeit und Extravaganz in einem tristen Alltag und der Wunsch, sich von der Rockmusik salonfähig gemachten pubertären Trieben hinzugeben. (Quelle: arte.tv)

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Metal im TV: Doro und Thundermother bei WDR

In der Nacht von Sonntag auf Montag gibt es im WDR Fernsehen zwei feine Beiträge. Um 00:50 läuft ‘Doro – The Queen of Metal’, ein Film von Oliver Schwabe. Die Dokumentation zeigt die Hard Rock-Sängerin Doro Pesch, die es schafft, sich im rauen Metal-Genre zu behaupten, um es mit ihrer positiven und mitreißenden Art zu bereichern – und das seit fast 40 Jahren. Als sich in den frühen Achtzigern der Heavy Metal aus dem Underground in die Charts rockt, sind die Geschlechterrollen klar verteilt. Langhaarige Jungs auf und vor den Bühnen strecken ihre Fäuste in die Höhe, während weibliche Metal-Fans…
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