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Asking Alexandria: „Wir waren mit einem Sänger auf Tour, den das Ganze einen Scheiß interessiert hat“

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Die Trennung der britischen Metalcore-Größen Asking Alexandria von ihrem Sänger Danny Worsnop war keine Trennung ohne Streit und Vorgeschichte. Entsprechend mittelmäßig ist die Band nach wie vor auf ihren ehemaligen Frontmann zu sprechen. Vor allem im Vergleich mit seinem Nachfolger Denis Stoff, der seit 2015 mit der Band unterwegs ist und auch das jüngst veröffentlichte Album THE BLACK eingesungen hat, kommt Worsnop ziemlich mies weg. Im Interview mit The Rockpit sprach Gitarrist Ben Bruce über die Zeit vor und nach dem Wechsel – und fand klare Worte über die Arbeitseinstellung des neuen Sängers.

“Wir hatten eine richtig gute Zeit. Die letzten paar Jahre mit Danny in der Band waren die Dinge echt schwierig. Ihn ins Studio zu bekommen, damit er Vocals aufnimmt, war ein echter Albtraum. Diesmal war jeder aufgeregt dort zu sein. Jeder war froh im Studio zu sein und als Team zu arbeiten. Denis war sehr glücklich, sein erstes Album mit uns aufzunehmen. Er hat so viel Aufwand hineingesteckt und es hat uns viel mehr Spaß gemacht als wir in den Jahren zuvor im Studio hatten.”, beschreibt Bruce die Situation.

Auch live habe sich nach dem Sänger-Wechsel viel verändert.“Wir haben die letzten Jahre mit einem Sänger getourt, den das alles einen Scheiß interessiert”, so Bruce. “Deshalb hatten wir den Drive und die Leidenschaft für das Touren verloren, denn es war ein Albtraum mit jemandem auf der Bühne zu stehen, den das alles nicht interessiert. Mit Denis ist da dieser junge Typ, der sich freut da oben zu stehen und lächelt. Du guckst zu ihm rüber und er hat ein riesiges Grinsen in seinem Gesicht und er ist energetisch, er gibt 100 Prozent. Das hat uns allen einen Arschtritt verpasst und wir haben uns daran erinnert, warum wir es so geliebt haben, das zu machen.”

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Disturbed: David Draiman an der Klagemauer

Am 21. November 2021 eröffnete laut Polizeiangaben ein palästinensischer Angreifer in der Altstadt von Jerusalem in der Nähe des Tempelbergs das Feuer. Der 42 Jahre alte Religionslehrer aus dem arabisch geprägten Ostteil Jerusalems verletzte dabei vier Männer. Einer von ihnen starb später im Krankenhaus. Dabei handelte es sich um den 26-jährigen Juden Eli Kay. Jener war aus Südafrika eingewandert und arbeitete in Jerusalem als Touristenführer. Der Täter wurde von Sicherheitsbeamten erschossen. Dies nahm Disturbed-Sänger David Draiman, der selbst Jude ist, zum Anlass, an der Klagemauer in Jerusalem eine Kerze zu entzünden. Wie heutzutage üblich, dokumentierte Draiman das Ganze auf seinem…
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