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Avantasia: Künstler zeigt Seele

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Das komplette Avantasia-Interview mit Tobias Sammet findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Februarausgabe.

METAL HAMMER: MOONGLOW ist keine Fortsetzung der Vorgängeralben, aber erneut ein Konzeptalbum. Träume scheinen darin ein Leitmotiv zu sein?

Tobias Sammet: Ich wollte dem Album einen Untertitel geben, aber das macht die Titel so lang. Angedacht war „Narratives Of A Misplaced Entity“. Es geht um ein Wesen, welches im Glanz der Welt keinen Platz für sich findet, deshalb in die Dunkelheit flüchtet und dort in der Einsamkeit ein Tor in eine andere Welt öffnet, aus der es vermeintlich Kraft zieht, um sich einen Platz in der schönen, grellen Realität zu verschaffen.

Individuelle Bilder

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Es geht um Außenseitertum. Auch in der Vergangenheit fand ich es nie interessant, eine Rock-Oper zu schreiben, in der jeder kleine Teil eines Strangs chronologisch erzählt wird. Deshalb wollte ich zehn individuelle Bilder schaffen, die der Gedankenwelt des Protagonisten entspringen.

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Wie passt die Cover-Version von ‘Maniac’ da rein?

Die Wahrheit ist: ‘Maniac’ sollte ein Bonustrack werden – und wurde einfach geil. MOONGLOW ist eine Platte mit vielen komplexen und überlangen Songs, ‘Maniac’ passt mit seiner geschlossenen kurzen und kurzweiligen Form gut rein. Und es ist tatsächlich so. Wenn man sich den Text durchliest, handelt er auch von einem Außenseiter. Von einer Person, die nur bei sich selbst ist, wenn sie der Sache nachgeht, die sie am liebsten tut und für die sie lebt. Insofern passt der Song.

‘The Piper At The Gates Of Dawn’ dagegen ist auch der Titel eines Pink Floyd-Albums…

Das ist keine Reminiszenz! Eigentlich geht es um den Roman ‘The Great God Pan’ von Arthur Machen – ich vermute, dass Machen dann wiederum den Autor Kenneth Grahame bei dessen ‘The Wind In The Willows’ beeinflusst hat.

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Darin heißt eine Binnenstory ‘The Piper At The Gates Of Dawn’, in der Maulwurf, Ratte und Otter auf Pan treffen. Die Story und die Texte von MOONGLOW sind sehr persönlich – aber die Sprache, in der ich spreche, ist inspiriert von diesem viktorianischen Revival des klassischen Schauerromans.

Das komplette Avantasia-Interview mit Tobias Sammet findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Februarausgabe.

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Edguy: Siebtwerk ROCKET RIDE feiert 20. Jubiläum

Zwanzig Jahre ROCKET RIDE, und noch immer fühlt sich dieses Album an, als würde jemand mit einem überdimensionierten Grinsen den Startknopf einer Achterbahn drücken. Edguys siebtes Studioalbum markierte 2006 einen Wendepunkt für die Fuldaer Power Metal-Urgesteine: weniger Drachen, weniger Pathos, dafür mehr Hard Rock-Schubkraft. Diese schimmerte schon auf HELLFIRE CLUB (2004) durch, übernahm nun aber endgültig das Steuer. Wo frühere Werke noch stärker im klassischen Power Metal verwurzelt waren, schwenkte ROCKET RIDE bewusst in Richtung Stadion-Rock - ohne dabei die typische Edguy-Ironie zu verlieren, die Tobias Sammet seit jeher wie ein Markenzeichen stolz auslebt. Typischer Edguy-Tonus Von dieser Ironie gibt…
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