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Avenged Sevenfold: Nach dem THE STAGE-Release ist vor dem Gerichtstermin

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Mit der überraschenden Veröffentlichung ihres neuen Albums THE STAGE haben Avenged Sevenfold ihre Fans und Kritiker gleichermaßen überrascht. Auch der kommerzielle Erfolg gibt der Band recht, denn alleine von der ersten Single ‘The Stage’ wurden in der ersten Woche 15.000 Downloads verkauft. Das allerdings könnte für die Band zum Problem werden°!

Auch ihr ehemaliges Label Warner Music gehört zur Riege der Überraschten. A7X trennten sich im Januar von ihrem Label obwohl ihr Vertrag noch nicht erfüllt war und beriefen sich auf die sogenannte “Sieben-Jahres-Regel”  (Sektion 2855 des Kalifornischen Arbeitsgesetzes bezogen, nach der persönliche Service-Vereinbarungen nur sieben Jahre Gültigkeit besitzen) und gaben an, dass sich die Mannschaft ihrer Plattenfirma zu oft ändern würde, um vertrauensvoll mit Warner zusammenarbeiten zu können.

Warner war schon damals nicht mit dem Abschied ihres vor allem in den USA umsatzstarken Zugpferdes einverstanden und verlangte schon im Januar einen Gerichtsprozess. Mit dem Release von THE STAGE, wird das Label diesen Schritt jetzt vollziehen. Wie das Wall Street Journal berichtet, wird “Der Fall Warner Music gegen Avenged Sevenfold der erste Rechtsstreit um die Sieben-Jahres-Regel, der vor Gericht ausgetragen wird.”

Was hätte Warner Music mit dem neuen Avenged Sevenfold-Album angestellt?

“Um Schäden auszugleichen, wird Warner Music die Aufgabe bewältigen müssen, eine ziemlich verzwickte, hypothetische Frage beantworten zu können: Wieviel hätten sie verdient, wenn es das letzte Album der Band veröffentlicht hätte”, so das Wall Street Journal weiter. Und hier könnten die erwartbar guten Verkaufszahlen von THE STAGE gegen die Band und ihr neues Label Capitol spielen: Während der Band-Anwalt mit den Worten “Wir wissen nicht was Warner mit dem Avenged Album gemacht hätte, außer es zu versauen”, zitiert wird, sprechen die von Metalsucks.com zusammengetragenen Verkaufszahlen von NIGHTMARE (2010) und HAIL TO THE KING (2013) in der Erscheinungswoche eine andere Sprache: Von den letzten Album verkauften A7X nämlich in der ersten US-Verkaufswoche wahnsinnige 163.000 (NIGHTMARE) bzw. 159.000 (HAIL TO THE KING) Exemplare.

Kurz: Es sieht nicht so aus, als ob Warner bei der Vermarktung der Band jemals einen klar ersichtlichen Fehler begangen hat. Falls die Parteien keine außergerichtliche Einigung finden, wird alles weitere ein US-Gericht entscheiden.

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