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Heaven Shall Burn

Behemoths Nergal lästert über US-Death Metal

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Ross Baker vom Ghost Cult-Magazin hat kürzlich ein Interview mit Behemoth-Gitarrist und Sänger Adam „Nergal“ Darski geführt. Darin sprechen sie über Nergals Krebserkrankung, das neue Behemoth-Album THE SATANIST und was Death Metal eigentlich ausmachen sollte.

Darin gesteht Nergal ein, dass er mit US-amerikanischem Death Metal wenig anfangen könne. Er klinge zu perfekt und technisch ohne Substanz. Extreme Musik aber müsse schockieren.

Ein ausführliches Interview mit Behemoth findet ihr auch in der März-Ausgabe des METAL HAMMER, die am 12.02.2013 erscheint.

Nergal im Interview:

„Extreme Kunst sollte schockieren und eine Reaktion provozieren. Ich hoffe wirklich, dass wir als mehr als nur eine Black Metal-Band angesehen werden. Wir sind eine extreme Band, die ihre Ideen auf so vielen Ebenen kommunizieren kann. Extreme Metal-Musik ist heute oft nur in ihrer Definition extrem. Es ist ein niemals endender Prozess, nach Perfektion zu streben.

Zu viele Bands jagen dem hinterher und die Szene wird eine Art ‘X-Factor’ des Black Metal. Es gibt keine Gefahr und es ist nichts mehr unvorhersehbar. Der Großteil der Death Metal-Bands aus den USA ist so gewöhnlich, sie alle klingen perfekt. Es ist schnell und technisch, aber es fehlt die Substanz.

Die Bands vergessen die Emotion, wenn sie nach Perfektion streben. Man sollte sich von seiner Intuition leiten lassen und nicht so sehr mit dem Shredden seiner Gitarre befassen.

Perfektion ist langweilig und uninspirierend. Wenn die Leute THE SATANIST anhören, wird es sie auf verschiedene Arten bewegen.

Ich habe kürzlich ein Kabarettstück im Theater gesehen und es war sehr bewegend. Extreme Kunst muss dafür sorgen, dass Menschen sich unwohl fühlen, egal ob es Musik, Kunst oder Filme sind. Es muss einen Denkprozess anregen. Es kostet mich viel Energie, das zu tun.

Ich kann mich daran erinnern, wie wir nach meiner Knochenmarktransplantation wieder angefangen haben, Shows zu spielen. Es gab da eine Zeit, in der ich dachte, dass ich auf der Bühne umfalle weil es so anstrengend war die Show zu spielen, und ich hatte nicht so viel Energie wie zuvor, aber jetzt bin ich bereit. Ich weiß, dass ich jetzt alles geben kann.“


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